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Nam Tok – Brücke am Kwai – West Thailand

Veröffentlicht: 22.03.2026

Zug
Thonburi Bahnhof → Nam Tok
Death Railway
Fähre
Thewes Pier
Thailand
Unterkunft
Sawatdee Guesthouse
Hostel · Bangkok
Unterkunft
Yayee Homestay
Nam Tok
Attraktion
Brücke am Kwai
Kanchanaburi, Thailand
Attraktion
Tham Krasae Brücke
Kanchanaburi, Thailand
Tour
Ausflug zum Hellfire Pass
Tour
Attraktion
Mueng Sing
Nam Tok, Thailand

Mit dem Zug nach Nam Tok

Ich sitze gemütlich beim Frühstück im schönen „Sawatdee Guesthouse“ und freue mich schon auf mein nächstes Ziel Nam Tok, ein kleines Dorf im Westen von Thailand. Wobei es hier weniger um das Ziel geht, sondern viel mehr um den Weg dorthin. Ich werde mit der Todeseisenbahn zuerst Richtung Kanchanaburi fahren, von wo aus der Weg dann weiter über die berühmte Brücke am Kwai führt und im weiteren verlauf über die Tham Krasaem Brücke. Letztere werde ich heute aus gegebenen Gründen nicht mehr sehen aber hören. Das Ziel und Endstation ist dann Nam Tok.
Ich verlasse also das schöne Sawatdee Guesthouse und laufe mit Sack und Pack zum nahen Thewes Pier, von hier geht es mit dem Boot drei Stationen. Wo ich dann absteige und noch einen kurzen Fußmarsch von 10 Minuten zu bewältigen habe. Ich erreiche den alten kleinen Thonburi Bahnhof und kaufe mir mein Ticket, was für Touristen pauschal 100 Baht also ca. 3 € kostet. Es gibt hier keine Wahl, gefahren wird in der 3 Klasse also der sogenannten Ordinary Class. Das Klima ist die Fahrt über perfekt aufgrund offener Fenster und Türen und der sich stundenlang schraubenden Ventilatoren an der Decke.
Es fährt noch ein Zug vor uns ab und das pünktlich. Anschließend laufe ich noch einmal zum gegenüberliegenden Markt und decke mich hier noch fix mit frischer Melone, Mango und Ananas ein zudem noch ein Eiskaffee.
Ich bin zurück und wir dürfen einsteigen in 20 Minuten ist Abfahrt. Alles ist bereit und neben uns Rangiert derweil noch ein anderer Zug. Irgendwann vernehme ich eine Ansage am Bahnhof, mit irgendeiner Faselei, wie: Abfahrt verspätet und We are apologize for the incovinionce (also wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit) ein Spruch welchen ich bei meiner Arbeit ständig verwende, hier ist der mir vorerst egal, ich hab Urlaub und konzentriere mich auf den Deckenventilator. 


Das Geht 'ne gute halbe Stunde so und nichts passiert. Bis dann auf einmal die Vierergruppe (vermutlich Amerikaner) aufstehen ihre Koffer schnappen und im Begriff sind den Zug zu verlassen. Ich frage nun doch was geht? Sie schwafeln irgendwas mit Baum im Gleis. Jetzt vergesse ich die Rotation des Deckenventilators und bin augenblicklich hellwach! Was? Oh nein – es verfolgt mich! So sehe ich schon andere Fahrgäste draußen und schau mir das jetzt selbst mal an. Und was ich sehe, kann doch echt nicht wahr sein. Da liegt jetzt wirklich ein großer Baum gut 100 m vor uns direkt auf unserem Gleis. Umgehend gehe ich alle Szenarien durch, bin mir natürlich unsicher, ob der Zug heute überhaupt noch fährt. Da sehe ich eine horte Männer die sich mit Macheten am Baum zu schaffen machen und ihn Stück für Stück bei Seite tragen. Bis eine Schneise frei ist und wir mit 80 Minuten Verspätung die Fahrt aufnehmen. Ich bin erleichtert.


Wir verlassen nun nach und nach auch die Vororte von Bangkok und steuern in den nächsten gut 2 Stunden Kanchanaburi an, dort steigen auch die meisten aus, nur ich und wenige andere bleiben sitzen. Kurze Zeit später überqueren wir jetzt die Brücke am Kwai, weiter geht es nun ständig gerade aus und es wird allmählich finster. Bis wir irgendwann die Holzbrücke, die Tham Krasaem Brücke direkt am Kwai Fluss gelegen erreichen ich lehne mich weit aus dem Fenster kann aber leider nichts mehr sehen aber hören kann ich's schon. Das Gewaltige knarzen der Holzbalken als wir in Schrittgeschwindigkeit darüber wegfahren.

Gegen 20 Uhr erreichen wir die Endstation Nam Tok, ein kleines Dorf am Rande des Waldes unterhalb von Hügeln und Bergen. Und so auch das Yayee Homestay nach 5 Minuten Fußmarsch. 

Ich nahm mir hier die nächsten Tage einen Motorroller und fuhr unter anderem zum 20 Km entfernten Hellfire Pass. Hier hatten dir Japaner den Ehrgeiz dir Eisenbahnstrecke durch damals noch Dschungel und mit vielen Menschenopfern die Eisenbahn durch Felsen mit bloßer Menschenkraft Richtung Myanmar zu treiben. Doch Schwäche, Malaria oder Cholera unter anderem, machten dem Vorhaben den Gar aus. Wiedermal eine Unvorstellbare menschliche Unsinns Geschichte.

Ich schaute mir am folgenden Tag dann noch ein kleines Mini Angkor an, die Tempel Anlagen von Mueng Sing und dann noch von nahem die Tham Krasae Brücke.
Am dritten Tag so entschied ich, werde ich den Zug zurück nach Bangkok zurück nehmen. Das ist die bessere Variante, andernfalls müsste ich am nächsten Morgen 4 Uhr aufstehen um 5.20 Uhr den ersten Zug zu nehmen und darauf hatte ich gar keine Lust.


Unglaubliches Leben, wahrhaft unglaubliche Situationen, Faszinierendes Reisen!

Khop Khun Khrap :-)

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
3 Tage
Budget
100 ฿ gesamt
Wetter
Sommer
AbenteuerlichKulturell
  • Fahrt mit der Death Railway von Bangkok nach Nam Tok
  • Überquerung der Brücke am Kwai
  • Tham-Krasae-Brücke direkt am Kwai-Fluss
  • Ausflug zum Hellfire Pass
  • Besuch der Tempelanlagen von Mueng Sing
Sack und PackMotorroller
TransitGeschichteKulturRoadtrip
  • Zugticket für Touristen100 ฿
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Antworten

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Reiseberichte Thailand
#namtok#kwaibridge#thamkrasaenbridge#muengsing#hellfirepass