Kati und Philipp in Asien
Kati und Philipp in Asien
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SNU - Katis erste Eindrücke in der neuen Uni

Veröffentlicht: 11.09.2017

Schon während Philipp noch in Seoul war, hatte ich meine ersten Einführungstage in denen ich die ersten Erfahrungen in der Stadt sammeln konnte und bereits einige Kommilitonen kennen lernte. Egal, ob es sich um die Gruppe der Austauschstudenten der Wirtschaftsfakultät handelte oder meine "Buddy Gruppe", einem Projekt in dem sich koreanische Studenten um uns Ausländer kümmern und Events organisieren, mein Eindruck der Menschen war immer der gleiche: Alle waren sehr offen und interessiert! Damit meine ich nicht nur die Austauschstudenten aus der ganzen Welt, die sofort nach meinen Kursen oder meiner Herkunft fragten sonder ebenso die Koreaner. Diese sind meiner Meinung nach den Deutschen sehr viel ähnlicher als beispielsweise die sehr höflichen Japaner oder die etwas unhöflichen Chinesen, und der Umgang fiel somit sofort um einiges leichter! 


Meine erste Aktion mit den Austauschstudenten und Koreanern war Bowling in der Nähe der Universität. Da ich noch kein Mitglied meiner Gruppe kennengelernt hatte, verließ ich Philipp nach dem Abendessen sehr nervös und machte mich auf den Weg. Bereits an der U-bahn Station traf ich auf meine Gruppe, die sich sofort von den Koreanern abhob, und mich freundlich begrüßte. Ich wurde sofort integriert und in Gespräche eingebunden, was das ganze Bowling-Spiel anhielt. Hier lernte ich auch meine bis jetzt besten Freunde kennen: Trygve aus Dänemark, Martin und Stefan aus Deutschland und Jennie aus Schweden. Zwei weitere, Benjamin aus Schweden und Mikkel aus Dänemark traf ich dann später, gemeinsam mit Philipp bei einem weiteren Event und auch Philipp wurde sofort von allen mit offenen Armen aufgenommen (ich denke dass kann er bestätigen!). 


Auch zu meinen ersten Tage in der Uni begleitete mich Philipp anfangs, da er selbst noch etwas an einem Report arbeiten musste, und wir dachten beide das selbe, als wir den Campus zuerst betraten: Hier ist ja riesig! Ich bin der festen Überzeugung, dass die gesamte Innenstadt Maastrichts auf dem Gelände Platz finden würde, das zudem auch noch an einem Hang gelegen ist, was die Wege zwischen den Fakultäten deutlich erschwert! Doch nicht nur die Aufmachung der Universität, auch der Inhalt der Kurse unterscheidet sich doch sehr von den Niederlanden. In Korea ist es, im Gegensatz zu unserer Heim-Univeristät fast unmöglich bei der SNU (Seoul National University) angenommen zu werden, denn es werden nur die besten 0.1% akzeptiert, aber dafür um einiges einfacher die Ausbildung abzuschließen. So muss ich nur für einen meiner 5 Kurse ein Buch kaufen, und zwei meiner Professoren haben mir bereits versichert dass sie in der Regel nur A's, die Bestnote, verteilen. 


Alles in allem kann ich also in keiner Weise meckern - ich habe bereits tolle Leute getroffen, teilweise sogar interessante Kurse, und die Noten kommen scheinbar ein wenig von selbst! 


Meine nächste Reise geht bald nach Jeju, eine wunderschöne Insel im Süden Koreas. 


Liebe Grüße! Kati



Antworten (1)

Philipp
Ich bestätige! :)

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