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Tage 156 und 157: Bärensuche in der Wildniss

Veröffentlicht: 18.08.2018

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machten wir uns im Konvoi mit dem Schweizer-Wohnmobil los auf die suche nach Bären. Wir sammelten die gemeinsamen Infos wo wir evtl. Bären sehen könnten. WIr liefen entlang von Flüssen und fuhren durch die Wälder. Doch nirgends war ein Bär zu sehen. Also endete der erste Tag mit der Bärensuche sehr frustrierend im Regen auf einem Campingplatz. Wir fragten auch dort noch einen Ranger wo wir den Bären sehen könnten und er gab uns einen Tipp, wir sollen mal am Russian River Fall vorbeischauen und etwas weiter gehen als die Besucherterrasse.

Also machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zu den Russian River Falls. Wir liefen rund 5 Kilometer durch den Wald zu der besagten Besucherterrasse. Dort beobachteten wir wie Unmenge von Lachsen probierten den Wasserfall hinauf zu hüpfen. Wir sind genau zur richtigen Jahreszeit hier, den momentan versuchen die Lachse flussaufwärts eine Stelle zu finden wo sie laichen können. Da der Weg bis dorthin so anstrengend ist sterben anschließend alle Lachse. Nachdem wir dieses Spektakel uns eine Weile angeschaut hatten gingen wir wie empfohlen auf einem kleinen Pfad vorbei an der Terrasse direkt hinunter zum Fluss. Dort liefen wir noch etwa 200 Meter am Fluss entlang bis der Pfad endete. Okey, wir waren hier aber die Bären leider immer noch nicht. Als wir gerade gehen wollten sieht Ivone rund 300 Meter entfernt einen Grizzly Bären in den Fluss spazieren. Er schnappte sich ein Lachs und ging nach rund einer Minute wieder zurück in Wald. Das nenne ich mal Fast-Food… Wir fünf waren überglücklich und die zwei Tage suchen und durchfragen hat sich gelohnt. Nachdem wir wieder zurück am Parkplatz waren, trennten sich unsere Wege. Wir fuhren weiter Richtung Norden, denn Papa und ich wollten morgen eine Rafting Tour auf dem Six Mile Creek machen. Wir fanden einen wunderschönen Übernachtungsplatz (mein bisheriger Lieblingsplatz) direkt an einer kleinen Bucht am Meer. Dort bekamen wir nach dem Abendessen einen wunderschönen Sonnenuntergang geboten. Wir backten neben dem Lagerfeuer erneut ein Brot und ließen den Tag in unserer kleinen Privatbucht ausklingen. Gegen Zehn Uhr abends erlebten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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