Von Barcelona ĂŒber Valencia nach Cabo de Gata
Von Barcelona aus sind wir montags weitergefahren in Richtung Valencia. Etwas vor Valencia haben wir ĂŒber unsere App einen Stellplatz direkt am Meer gefunden mit Blick auf das...


Veröffentlicht: 09.05.2019




































Auf der Strecke von Cabo de Gata haben wir die 3000 km geknackt! Und Miss Molly lĂ€uft immer noch rund đ Dies nur nebenbei...
In Nerja angekommen haben wir spontan einen super kleinen Campingplatz gefunden auf einer Avocado-Plantage. Eigentlich ist es eine Art Hof mit eben den Avocado-BĂ€umen, Bananenstauden, alles schön zugewachsen und dazwischen ĂŒberall PlĂ€tze zum stehen. Total wild und total schön, eine kleine Oase. Die Besitzerin, eine ganz herzliche Frau, nimmt auch Tiere auf, die keiner mehr haben möchte. Daher waren dann eben auch HĂŒhner, ein Truthahn, Katzen, Esel, ein Pferd und am Empfang der Papagei Anna auf dem Platz. Zum GlĂŒck hat mir (Annabel) der Platz, den wir vorher rausgesucht hatten, mal wieder nicht gefallen.... đŹ sonst wĂ€ren wir wahrscheinlich nie hierher gekommen.....Das fĂŒhrt dann immer mal kurz zu Spannungen, wenn ich mal wieder nicht glĂŒcklich mit dem Platz bin (weil zu viele Menschen, zu laut.... ) aber dann finden wir doch irgendwie immer doch noch was ganz tolles, so dass dann alles wieder gut ist. Bisher hat das immer so funktioniert, hoffen wir mal, dass das so bleibt đ Zum Strand waren es von dort auch nur 5 Minuten zu Fuss, den haben wir natĂŒrlich am Nachmittag noch getestet. Am nĂ€chsten Tag sind wir dann mit dem Rad nach Nerja reingefahren. Alles ganz flach, so hatte uns die Tochter der Besitzerin erklĂ€rt, super zum Rad fahren.... Naja, es war alles mit dem Rad machbar, aber das eine oder andere Mal mussten wir ganz schön reintreten und auch mal absteigen, weil die Strasse zu steil war. Aber es war super schön, wir haben das wichtigste gesehen, den BalcĂłn de Europa, eine Aussichtsplattform aa mit Panoramablick, den angeblich schönsten Strand dort (es waren lauter Buchten/StrĂ€nde hintereinander und wir fanden, es gab schönere), der natĂŒrlich total ĂŒberlaufen war und haben die Buchten abgeklappert & den Rest des Tages am Strand verbracht.
UrsprĂŒnglich wollten wir dann von Nerja aus einen Abstecher nach Granada machen, um die Al Hambra zu besichtigen. Wie immer dachten wir sehr blauĂ€ugig, dass das in der Nebensaison kein Problem sein sollte..... zum GlĂŒck haben wir, da man online keine Tickets mehr bekommen konnte bis Ende August!!!!!, bei der Touristinfo nachgefragt. Auch hier die Info: keine Chance. Also haben wir dann auch entschieden, nicht die gesamt 200km Umweg in Kauf zu nehmen, um es doch auf gut GlĂŒck zu probieren, sondern wollten dann weiter nach Tarifa. Am nĂ€chsten Morgen haben wir dann also zusammen gepackt, um uns uns vor der Weiterfahrt nach Tarifa noch die berĂŒhmten Cuevas de Nerja anzusehen. Das ist ein Höhlensystem, das erst 1959 durch Zufall entdeckt wurde. Man kann dort durchlaufen und sieht Stalaktiten & Stalakmiten und lauter surreale Gebilde. Scheinbar wurden die Höhlen schon von SteinzeitjĂ€gern bewohnt. Sehr spannend & einfach wunderschön, was die Natur hier geschaffen hat. Und wir haben auch sofort Tickets bekommen, ohne diese vorzubestellen... eine ganz neue Erfahrung fĂŒr uns đ
Was wir anschlieĂend in Tarifa & Umgebung erlebt haben, erfahrt ihr demnĂ€chst....