HAMILTON
Stadtwechsel đ€đ€ Da hier in dem Kaff Te Aroha nur einmal am Tag ein Bus fĂ€hrt und das auch noch um 7 Uhr morgens (war mir zu frĂŒh)đ hab ich beschlossen auszuschlafen und zu...

Veröffentlicht: 09.10.2017
Nachdem ich ja so nervös war nach Hamilton zu trampen hab ich die Zeit lang hinausgezögert, der andere Grund war auch dass ich mich von Lea net trennen wollte. Aber wir haben schon gesagt dass wir uns bald wieder treffen.
Mir viel der Abschied echt schwerđ
Allgemein ist es auch komisch dass mir der Abschied in Deutschland so leicht fiel und es mir hier wahnsinnig schwer fĂ€llt immer die Stadt zu wechseln. Da halt immer etwas zu ende geht und immer etwas neues, komplett unbekanntes auf mich wartet.Â
Ana hat mich in die Stadt gefahren. Von dort aus ist es leichter zu trampen. Ana kommt ĂŒbrigens aus der Schweiz đšđ, sie ist vor einigen Jahren ausgewandert und besitzt nun den Holidaypark. Ich rede allerdings trz Englisch mit ihr. Ist aber komisch zu wissen dass sie den GesprĂ€chen von Lea und mir folgen kann..
Also hab ich mich mit meinem Backpack, den ich heute morgen noch aussortiert habe (habe paar dinge wie Schlafsack, HandtĂŒcher und Jacke aussortiert, da ich einfach zu viel Sachen dabei habeđ) an die StraĂe gestellt.Â
Nach 5 Minuten hat mich en Mann mitgenommen mit dem ich mich richtig gut unterhalten konnte, der mich allerdings nur 20 minuten mitnehmen konnte.Â
Er hat mich dann in nem anderen Kaff rausgelassen. Dort stand ich zwei Minuten an der StraĂe und dann hat mich Amber aus China mitgenommen.
War ein sehr witziger Zufall da wir festgestellt haben dass wir ins gleiche Hostel mĂŒssen.
Im Hostel angekommen hab ich Nina kennengelernt. Hab Sie sofort gefragt ob Sie Lust hat was zu essen. Keine 5 Minuten spĂ€ter waren wir im Subway. Haben anschlieĂend noch die Stadt erkundigt und sind dann zurĂŒck ins Hostel wo ich Helena und Franzi kennengelernt habe.Â
Amber ist ĂŒbrigens auch im gleichen Zimmer.
SpĂ€ter kam noch Helena dazu mit der ich mich toll darĂŒber unterhalten konnte in wie weit Neuseeland uns bereits schon verĂ€ndert hat, und wie schwer es fĂŒr uns Deutsche ist Hilfslosigkeit zu zeigen. Wie zum Beispiel heute Mittag als ich getrampt habe. Es war zwar nicht so schlimm wie ich dachte da ich ja auch nicht lang warten musste aber es war mir trotzdem unangenehm zu zeigen dass ich eine Form von âHilfeâ brauche. Ich will einfach SelbststĂ€ndig sein und alles alleine packen ... aber so geht es ja vielen. Aber ich wollte halt âausschlafenâ đ đund dadurch hab ich halt den Bus nicht nehmen können.Â
Was auch ein anderer Punkt ist, ist dass die Deutschen diese Ungewissheit nicht mögen. Wir mĂŒssen immer genau wissen wie etwas ablaufen wird, wo wir morgen abend schlafen, wann wir in der Stadt ankommen und und und...
Man wird daheim in Deutschland so beeinflusst von Medien, Freunden, Familie,... und hier lernt man sich selbst mal besser kennen. Man erkennt immer mehr was einem selbst wichtig ist und was doch nicht.
So...jedenfalls bin ich jetzt sogar zum dritten Mal in Hamilton. Beim ersten Mal war ich mit Lea am Hamilton Lake als wir den Roadtrip gemacht haben, beim zweiten Mal hatte ich einen Busstop hier und jetzt bleib ich hier mal fĂŒr paar Tage.
Und dann schau ich weiter.đđ
Hier waren echt schon viel deutscheđ