Bald geht´s los ...
Ich ziehe für drei Monate durch die Weiten Südostasiens. Der Plan ist, dass der Plan sich auf dem Weg entwickeln und es immer wieder geplante Unplanmäßigkeiten geben wird. Mal...


Veröffentlicht: 16.01.2025












Nun geht´s doch los. Schnell am Vorreiseabend noch all die Dinge zusammengestellt, die in drei Monaten wohl benötigt werden könnten und den Buckel zudem nicht noch krummer machen sollen. 13,5 kg Reisegepäck. Das reicht normalerweise nicht einmal für das verlängerte Wochenende im Garten um die Ecke... 8.57 Uhr die Wohnungstür in Dresden zugeschlossen, denn Punkt 9.00 Uhr fuhr die Straßenbahn zum Bahnhof. Geschafft. Der erste Schritt ist gemacht und nun gibt´s kein zurück mehr. Die Deutsche Bahn ist auch mal pünktlich und bringt mich sicher zum BER und nun beginnt die Zeit zwischen warten, rumsitzen, fliegen, warten, rumsitzen, fliegen ... 27 Stunden sollten vergehen bis ich von der Wohnung in Dresden bis zum Hotel in Bangkok gelangte (Dresden - Berlin - Amman - Bangkok). Erste interessante Begegnungen: Mein Sitznachbar nach Amman, Segul, berichtete mir, dass er heute an seinem 28. Geburtstag erstmals wieder nach 15 Jahren in seine syrische Heimat reist, um die Veränderungen anzuschauen und ggf. zurückkehren zu wollen. Sehr interessante Perspektiven. Im zweiten Flug hatte ich einen Cottbuser Rentner neben mir, der mich mit allerlei Episoden und Tipps aus seiner 17-jährigen Thailandreiseerfahrung versorgte. Insbesondere auf die jungen Frauen solle ich aufpassen, da sei er auch schon mehrfach reingefallen. Soso, hätte ich nicht erwartet. Gut versorgt mit diesen und weiteren Insidertipps gelangte ich überpünktlich in Bangkok an. Dort: Keine Probleme bei der superschnellen Einreise. Ich hätte mir auch die 10 $ für meinen "gefakten" (aber legalen) Ausreiseflug am 11. Februar nach Vietnam sparen können. Mein vorgebuchtes Taxi fand ich auch recht fix. Als ich allerdings dem Taxifahrer den Weg zum Hotel erklären sollte, war ich erstmals etwas irritiert. Als die Station, wo er mich zunächst in einem merkwürdig anmutenden Hinterhofhotel rauslassen wollte, nach meinem Google-Maps-bezogenen-Verständnis ca. 20 km von meinem eigentlichen Hotel entfernt war, bekam ich dann doch ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Es war aber auch 31 Grad warm. Zum Glück klärte sich das Missverständnis noch auf. Und durch gewiefte - dem gemeinen Europäer nicht bekannte - Fahrmanöver wurde auch die verlorene Zeit wieder rausgefahren im Bangkoker Stadtverkehr, sodass ich dann pünktlich in meinem Domizil für die nächsten fünf Nächte einchecken konnte ... Zwei Stündchen habe ich noch zu Fuß etwas die Umgebung erkundet und mich versorgt, aber mehr war heute nach 27 Stunden Anreise sowie Zeit- und Temperaturverschiebung nicht mehr drin und ich nicht mehr aufnahmefähig ... Morgen stehen dann die ersten Tagesordnungspunkte auf der Liste. Ich bin gespannt... Lange Rede, kurzer Sinn: erstes Lebenszeichen ist gesendet ... Horido und bis in Bälde
