Letzte Vorbereitungen und Anreise ...
Nun geht´s doch los. Schnell am Vorreiseabend noch all die Dinge zusammengestellt, die in drei Monaten wohl benötigt werden könnten und den Buckel zudem nicht noch krummer...


Veröffentlicht: 18.01.2025

























Mein 1. kompletter Tag bei Tageslicht in Bangkok. Nach dem Aufstehen gleich ein nettes Frühstückslokal entdeckt und dann frohen Gemutes auf zur Bushaltestelle vor dem Hotel. Die Linie 59 sollte mich schnell Richtung Königspalast bringen, was eigentlich mein heutiges Hauptziel sein sollte. Pustekuchen. Ich hielt mich bereit, einen Bus in ortsüblicher Manier heranzuwinken, alle anderen Linien fuhren auch mehrfach an mir vorbei, aber die 59 erblickte ich nicht ... Prima, das ging ja gut los. Also erstmal ein Stück zu Fuß und am Siegesdenkmal fand ich dann auch die 59. Schnell eingestiegen in das Gefährt mit Dielenboden und gemütlichen Sitzen, die einen gewissen historischen Charme versprühten. Nach knapp 40 Minuten Fahrt und gefühlten 30 Haltstellen war ich in der Altstadt. Dank Google-Maps fand ich auch meine Haltestelle, die ich dem Busfahrer in schnell neu gelernter Form zurief. (PS: Busfahrer in Bangkok wird definitiv keiner neuer Berufswunsch von mir). Dann sollte es nach kurzem Flanieren durch die Altstadt zum Königspalast gehen, aber da lag auf dem Weg das Nationalmuseum, wo ich gesäumt durch einige Schulklassen einen kurzen Blick werfen wollte. Das Areal war dann doch größer als gedacht und aus dem kurzen Blick wurden 4,5 Stunden... danach gings über den Uni-Campus, wo gerade die Kunststudenten ein Fest veranstalteten, zu Wat Pho (königliche Tempelanlage sog. "1. Klasse"); dort ab ins Nachmittagsgedränge. Zum ca. gefühlten 50. Mal an dem Tag die Schuhe ausgezogen und auf Socken (ist in den Tempeln so) rund um die goldene riesige Budda-Statue gelaufen; immer im Nacken einige Touris, die irgendwie versuchten den liegenden goldenen Kerl mit auf ein Selfi zu bekommen, was bei Ausmaßen von 46 x 16 m ein schwieriges Unterfangen ist. Ich habe mich in diese Touri-Tradition natürlich mit eingebracht. Das Wat-Pho-Gelände ist riesig und überall gesäumt von Tempeln und Budda-Statuen etc und es werden allerlei Dinge feilgeboten, wenngleich ich meine, das rosa Einhörner auch hier keinen religiösen Hintergrund haben dürfte. Wie einige europäische Besucher sich massieren ließen, hatte demgegenüber aber durchaus einen göttlichen Charme beim Anblick... Danach gings noch etwas über den anliegenden Markt. Nicht alle Gerüche der örtlichen Speisen setzten mich in verzücken und dann sollte es schon zurück gen Hotel gehen, da die Dunkelheit einsetzte und ich den lokalen Verbindungen aufgrund der morgendlichen Erfahrungen nicht so recht traute, aber das war nun unbegründet... Fazit von Tag 1: Ohne Google-Maps wäre ich aufgeschmissen; mit Englisch kommt man nicht wirklich immer weiter und irgendwie findet sich alles...
