Eine rauch ich noch - dann geht's los
Oke – bevor wir packen sollten wir noch die bisher eingegangen Rechnungen der Hochzeitsfeierlichkeiten bezahlen und da war ja noch die Einladung für die Jahreshauptversammlung vom...

Veröffentlicht: 07.06.2019
Gut geschlafen und erholt aufgewacht, naja das war zumindest der Plan für heute. Die Realität sieht etwas anders aus. Chrissi hat ganz verkrüppelt im Eck gepennt, weil sie dachte, dass der Basti keinen Platz hat. Basti hatte ultra viel Platz, war aber schon gefühlt bei den ersten Sonnenstrahlen wach, weil wir den Jumper nicht komplett abgedunkelt haben. Aber egal, genug gelernt für die nächste Nacht. Wir stehen auf und sitzen im strahlenden Sonnenschein vor unserem Camper. Chrissi fährt mit dem Rad Semmeln holen im 3 km entfernten Ort, und muss sich dabei von dem ein oder anderen E-Bike –Fahrer freihändigfahrenderweise überholen lassen. Basti richtet das restliche Frühstück her. In der Sonne genießen wir unser erstes Frühstück in den Flitterwochen.
Nachdem wir uns von unseren deutschsprachigen Nachbarn noch einige Tipps zur Routenplanung und den besten Weg zum Strand erklären haben lassen, ziehen wir los. Der Kiesstrand ist sehr klein, aber wir sind die einzigen hier und genießen den Vormittag mit baden, schlafen und nichtstun.
Am Nachmittag starten wir das Projekt „Daniel besuchen“. Bastis Arbeitskollege macht gerade ebenfalls Urlaub am Gardasee, im 5km entfernten Moniga del Garda, und hat uns eigeladen, ihn zu besuchen. Mit den Fahrrädern müssten die 5km ja locker zu bewältigen sein, dachten wir uns. Nach 1km ist klar, es ist viel zu heiß zum Radeln und es geht die ganze Zeit nur bergauf. Moniga del Garda liegt oben auf einem Hügel und wir waren unten am Wasser.
Außerdem gibt es absolut gar keine Fahrradwege und demzufolge nehmen die Italiener wahnsinnig viel Rücksicht auf Radfahrer, nämlich gar keine. So werden die 5 km zu einem richtigen Abenteuer. Wir schaffen es wundersamer Weise unversehrt zur Ferienanlage von Daniel und werden mit ausführlichem Poolgeplantsche belohnt.
Abends gehen wir noch zusammen Pizza essen in der Pizzaria im Ort.
Auf der Terrasse direkt an einem kleinen Platz schmeckt die Pizza wunderbar. Und zurück geht’s zum Glück nur noch bergab.
Ziemlich fertig gehen wir ins Bett. Und schlafen hoffentlich besser diese Nacht.
