Puravida en Costa Rica
Zurich airport 16.12.2017 Wir starten unsere 4 1/2 Monatige Reise mit zwei Zwischenstopps in Frankfurt und Santo Domingo. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch kein Plan wo wir...

Veröffentlicht: 12.01.2017


























Wir überquerten die Brücke und befanden uns auf der anderen Seite der Brücke bereits in Panama, cooles Gefühl.
Nach kleinen Problemen mit dem Zoll wegen der Ausreise (Luis ist zum Glück Mexicaner und konnte alles gut auf Spanisch regeln) gings weiter nach Bocas del Toro.
Dort hatten wir bereits unser Hotel reserviert nach den Erfahrungen in Costa Rica.
Wir hatten ein kleines aber schönes Zimmer (Hotel Olas) mit einem Ehebett dass sich die Jungs teilten und ein Kinderbett für mich. Da blieben wir drei Nächte.
Wir wollten den Tag am Strand der Isla Bastimentos verbringen, doch leider liess uns das Boot in der Stadt raus anstatt am Strand. Wir fragten dort nach einem Strand und uns wurde ein 20 min Fussweg durch den Dschungel vorgeschlagen.
Die Tage davor hatte es stark geregnet, alles war sehr schlammig und rutschig doch wir dachten 20 Minuten würden wohl nicht so schwer sein.
Doch da täuschten wir uns, der Weg wurde immer steiler und rutschiger. Einmal umgeflogen rutschte man den ganzen Hang wieder runter und konnte wieder von vorne beginnen. Wir waren aber nicht die einzigen, es gab noch mehr Touristen die diesen Weg zu passieren versuchten. Nach ca 2h kamen wir endlich zum Strand wir waren von Kopf bis Fuss voller Schlamm aber wir hattens geschafft und waren stolz auf uns.
Am Strand hatte es bereits wenige Touristen die uns leider schnell die Freude nahmen als sie uns sagten es gäbe keinen andern Weg zurück und wir müssten bald aufbrechen da es sonst bereits dunkel wird.
Also gings nach einer kurzen Pause am Strand wieder die ganze Schlammkletterwanderung zurück.
Wie sehr wir es schätzten danach eine sogar warme Dusche nehmen zu können.
Das Nachtleben in Bocas del Toro nutzten wir auch in vollen Zügen aus. Wir drei passten sehr gut aufeinander auf sobald jemand nicht mehr in Sichtweite war wurde er gesucht und gemeinsam kehrten wir wieder ins Hotel zurück.
Nach einem wunderschönen Tag am Playa Red Frog traf ich im Boot eine Chilenerin, die ebenfalls allein am Reisen war.
Nur leider in die andere Richtung aber wir verbrachten doch ein Tag mit den Jungs am Playa BisBis.
Die Jungs verliessen mich nach vier Tagen Bocas und ich wartete auf eine Kollegin von Panama die ich in Barcelona in einem Hostel kennengelernt habe.
Ich musste zwei Tage allein warten bis sie mit ihrer Familie eintreffen würde. Doch ich blieb nicht lange allein im Hostel Aqua Lounge hat es viele Backpacker.
Ich lernte gleich am ersten Morgen drei Volunteers von Deutschland und ein Typen von Canada kennen mit denen ich den ganzen Tag am Strand Bisbis verbrachte. Mit meiner Machete öffneten wir Kokosnüsse, tranken Bier und hörten Musik, ein perfekter Tag im Paradies.
Was ich aber schnell bereute ich hatte mich nicht gegen Mosquitos eingesprayt. Von Kopf bis Fuss wurde ich verstochen von den sogenannten chitras die auf dieser Insel sehr stark verbreitet sind.
Noch nie war ich so stark übersäht mit Stichen.
Aber anstatt mich darüber aufzuregen bin ich einfach dankbar, dass ich gesund bin und kein Unfall hatte bis jetzt. Ich hab begonnen jedes Mal wenn ich mich kratzen wollte weil diese Stiche echt höllisch beissen zu sagen "gracias a Dios q me siento bien". Und mit diesem Denken war das Beissen sehe gut erträglich. Ich hab mir allgemein als Ziel dieser Reise gesetzt viel dankbarer zu sein anstatt um was zu bitten für alles zu danken. Mit dieser Einstellung gelang es mir bis jetzt über alles schlechte hinwegzusehen und jeden Moment zu geniessen so wie er kommt und nicht so wie ich es geplant hatte.
So kam es auch sehr ungeplant, dass meine Kollegin von Panama mit ihrer Familie und Freunde nach Bocas kamen und ich mit ihnen in das wohl schönste Hotel einziehen durfte dass ich mir jemals erträumt hätte.
Ihre Mutter führt eines der besten Restaurant in Panama City el Caribe.
Sie brachten einen ganzen Kühler mit, mit Essen und Getränken somit waren wir über die ganze Zeit mit dem besten Essen versorgt.
Die Bootsfahrt zum Haus war sehr unterhaltsam, da wir soviel Gepäck hatten, dass wir im Boot ständig Platz wechseln mussten, dass das Boot nicht kippte. Auch streuten wir das Spielgeld von Monopoli aus da wir es nicht gut verschlossen hatten.
Im Haus angekommen bemerkten wir, dass wir zuviel Leute waren. Zwei von uns mussten in einem Kanu stehts zum nächsten Haus paddeln zum schlafen. Zum Teil schliefen ein par auch einfach auf dem Sofa oder Boden.
Um abends in den Club zu kommen mussten wir 10 minuten mit dem Boot übers Meer fahren. Wir besuchten mehrere Clubs und tanzten die ganze Nacht wir hatten sehr viel Spass ich fühlte mich sofort wohl bei ihnen.
Am nächsten Tag machten wir eine Tour an Playa Estrella.
Leider war das Wetter nicht sehr gut es regnete immer wieder.
Endlich sah ich ein Faultier von nahem, der Arme fiel vom Baum und wir halfen ihm wieder zurück.
Wir hatten viel Spass und gingen Kokosnüsse suchen beim zurückgehen schüttelten wir ca 6 kokosnüsse zu Boden. Damit kochte maritza uns Abends leckeren Reis mit Kokosnussmilch.
Am Tag darauf war eine Bootstour zu verschiedenen Inseln geplant doch leider regnete es wieder so stark dass wir die Tour umplanen mussten.
Die Delfinbay besuchten wir noch und sahen auch Delfine sogar mit ihren Babys.
Wir wurden plötzlich von der Polizei im Boot angehalten, die waren sehr stark bewaffnet, unangenehmes Gefühl doch meine Freunde von Panama nahmens locker und begannen Selfies zu machen mit der Polizei im Hintergrund und machten Scherze, dass die Polizei uns bestimmt angehalten hat weil sie denken die entführen la blanca weil ich die einzig weisse auf unserem Boot war. So ging die Ausweiskontrolle unseres Kapitains sehr entspannt durch. Danach besuchten wir eine Freundin von Maritza im Dschungel in einem Haus aus Holz.
Bei der Fahrt zurück kam ein starker Sturm auf uns zu. Wir waren sehr froh als wir im Haus ankamen.
Es gab wieder super leckeres Abendessen, ich liebe das typische Essen hier in Panama!
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Panama City mit dem Bus. Wir hatten immernoch sehr viel Gepäck dabei.
Zuerst nahmen wir ein Boot nach Almirante danach wollten wir den Bus nehmen direkt nach Panama City doch leider hatten wir keinen Platz mehr. Entweder bis morgen warten oder ein kleinen Bus nach David und von dort aus nach Panama City was aber ca 12h dauern sollte.
Wir nahmen den Bus es war ein sehr schöner Weg, der Bus war total überfüllt doch ich fand es es eine coole Erfahrung.
In David angekommen mussten wir eine Stunde auf den Bus nach Panama warten. Wir machten uns Sandwich kippten dabei die salsa pikante aus und zogen wieder einmal die ganze Aufmerksamkeit auf uns.
Ich hab mich die ganzen 8h Busfahrt mit Sohrob unterhalten so ging die Zeit doch schnell rum.
Im Bus war die Klimaanlage so stark aufgedreht, dass wir selbst mit langen Kleidern kalt hatten, dazu kam noch dass es genau über uns anfieng zu tropfen wir wurden mit der Zeit richtig nass, wussten uns aber zu helfen und bastelten mit einer Plastiktüte ein Auffangbeutel.