Sri Lanka - Wonder of Asia
In Sri Lanka angekommen, erholten wir uns erst einmal 2 Tage am Strand in Negombo von unserem letzten kulinarischen Fehltritt in Delhi und tüftelten ausgiebig weiter an unserer...


Veröffentlicht: 09.12.2018




































































Für unseren letzten Stopp auf unserer Reise haben wir uns für das viel bereiste Thailand entschieden. In Chiang Mai, im Norden Thailands, trafen wir uns mit Matthias Bruder Stefan, der uns 3 Wochen auf unserem letzten Abenteuer begleitete.
Da es sich gerade im Norden Thailands empfiehlt ein Moped auszuleihen und das umliegende Hügelpanorama mit seinen Dörfern, Wasserfällen und Tempeln zu erkunden, nutzten wir gleich den ersten Tag nach unserer Ankunft für einen Ausflug zu einer der größten Tempelanlagen der Gegend.
Als wir uns am nächsten Tag nach langem Hin und Her dafür entschieden die berüchtigten 762 Kurven nach Pai mit dem Moped zu fahren, mussten wir zwar die halbe Stadt nach drei passenden Gefährten für die Fahrt absuchen ("sorry, high season!"), doch am Ende fanden wir dann drei passable Flitzer.
Wir fuhren bis in die Dunkelheit die kurvenreichen Straßen, ließen uns jedoch den ein oder anderen Spaß am Weg nicht entgehen.
Als wir schlussendlich in Pai angekommen waren, wurde uns bei der Unterkunft mit gebrochenem Englisch mitgeteilt, dass die Unterkunft überbucht sei. Wir mussten uns also mit einem Zwei-Bett-Zimmer mit extra Matratze im Vorraum begnügen. Naja, zumindest günstiger war es! :-)
Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht, erkundeten wir am nächsten Tag die Umgebung von Pai und ließen uns durch eine der größten Höhlen Thailands mit einer Lampe führen.
Bevor wir uns wieder Richtung Chiang Mai aufmachten, cruisten wir noch zu einem Aussichtspunkt,....
....einem "Landsplit", ein riesiger Riss, der sich einige Meter in die Länge zieht und durch Erdbeben ausgelöst wurde,...
"Und eines Tages fällt dir auf, dass du 99% davon nicht brauchst. Du nimmst all den Balast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck."
Wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten diese Reise gemeinsam zu unternehemen und können es jedem/r ans Herz legen, den "Balast" loszulassen und die Welt zu entdecken. Ja, es braucht Mut, aber wir wurden mit spannenden Begegnungen, interessanten Gesprächen, hitzigen Diskussionen, unvergesslichen Eindrücken und neuen FreundInnen belohnt. Wir haben viel gelernt, viel von anderen und vor allem viel über uns selbst. Meinungen haben sich verfestigt und andere haben wir verworfen. Wir werden diese Zeit in unserem Leben nie vergessen und noch oft daran zurück denken.
Jetzt freuen wir uns aber schon sehr darauf unsere Familie und unsere FreundInnen wieder in den Arm zu nehmen. Wir blicken voller Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen (Job- und Wohnungssuche...) und die Zeit in diesem neuen Lebensabschnitt.
Adios muchachos/as :-*
Matthias und Lisa
