Railay Halbinsel
Dank des direkten Shuttle Services vom Pier des Sees zum Pier, von wo aus wir unser nächstes Ziel erreichen wollten, kamen wir bereits um 14:45 an. Nach 55 Minuten Warten, legte...


Veröffentlicht: 15.04.2019


































Zu einer nicht-urlaubsgemäßen Zeit (6:45) verließen wir das Ressort auf Railay. Netterweise wurde uns mal wieder ein leckeres Lunchpaket mit Pancakes, Marmelade, Spiegelei und Toast gepackt:) Dass wir beim Planen und Buchen von Transfer und Unterkunft allerdings alles mehr aufeinander hätten abstimmen müssen, bezahlten wir bitter: das Longtailboot zum Festland startet immer nur dann, wenn 8 Leute zusammen sind. Da wir aber die einzigen waren, die so früh am Pier waren, mussten wir uns ein privates Boot für 11€ pro Person mieten (für eine Überfahrt von 10 Minuten, nicht verhandelbar...). Viele Kombireisen (Van und Boot) bieten einen Hotel Pick Up Service an, doch auch das war in unserem Paket nicht dabei- glücklicherweise nahm uns ein Van des gleichen Reisebüros für einen Aufpreis von 3€ vom Pier mit zum Startpunkt in Krabi Town.
Mit einem Reisebus ging es 2,5h in die Provinz Surat Thani auf die Südostseite Thailands.
Mit einem Riesen-Catamaran fuhren wir bis zur bekannten Ferieninsel Koh Samui. Während der Fahrt hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Deutschen über Reisen (Ziele, Ansichten, Erlebnisse,...). Ich denke aufgrund der Jahreszeit sind echt verhältnismäßig wenige Deutsche in Thailand, sodass man froh ist mal welche zu treffen und sich austauschen zu können:)
Fast pünktlich kamen wir auf der Insel an und mussten mal wieder für den Transport zum Hotel blechen...(Transfer ist sch*** teuer hier). Gegen Mittag kamen wir endlich an unserem Hotel "Floral", deren Gestaltung seinem Namen alle Ehre macht, an.
Dieses Hotel war wirklich das beste, das wir in 2 Wochen hatten: ein wunderschön eingerichtetes Cottage, sauber, nettes Personal, tolles Frühstück und eine ganz grüne Anlage.
Die westliche Lage bescherte uns aber immerhin einen Traum-Sonnenuntergang!
Eigentlich wollten wir abends zu einem schönen Markt in einem nahegelegenen Fischerdorf fahren, was jedoch an mangelnder Mobilität scheiterte.
Pick-Up Busse fuhren nur noch stündlich zu undefinierter Zeit und Taxis verlangten einen überteuerten Nachttarif. Glücklicherweise fanden wir fürs Abendessen ein süßes Restaurant am Strand. Wir wurden von einem etwa 3-Jährigen begrüßt, der sich an mein Bein klammerte, auf meinen Arm wollte und von dort kaum noch wegzukriegen war:D Für mich gab's eine super leckere thailändische Suppe mit Kokosmilch, Ingwer, Gemüse und Lemongrass sowie einen Kokosshake serviert in einer Kokosnuss.
Am nächsten Tag schlief ich entspannt bis 9, während Lisa schon am Pool war (von dem sie euphorisch zurück kam, da sie eine Schlange gesehen hatte). Letzteres ist tatsächlich selten, da wir bisher nur einige Insekten, Gekkos und Echsen gesehen hatten. Zum leckeren Frühstück wurden wir mit Blumenketten begrüßt, da die nächsten 3 Tage das thailändische Neujahrsfest "Songkran" stattfand.
Neben dem 1.1 feiern die Thais auch das Datum, an dem die alten Völker den Jahreswechsel verorteten (13.-15.4). In dieser Zeit putzen die Thais alles und "waschen das Schlechte des letzten Jahres weg". Das mussten wir bitterlich feststellen als wir mit unserem gemieteten Roller (Hauptverkehrsmittel in Thailand) zu einem Strand im Süden fahren wollten. In den Dörfern gab es riesige Wasserschlachten mit Eimern, Pools, Wasserpistolen, Schläuchen, lauter Musik und ausgelassen feiernden Einheimischen und Touris. Als Rollerfahrer hat man nun leider keinerlei Schutz, sodass wir nach wenigen Minuten bis auf die Unterhose nass waren. Ständig mussten wir anhalten, bekamen eimerweise Wasser übergeschüttet und Babypuder ins Gesicht geschmiert. Mir selbst gefiel die Stimmung sehr gut, obwohl es schon gefährlich war auf überfluteter Straße zu fahren, teilweise spontan nichts zu sehen oder von schwungvollen Wassermassen aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden...Lisa, die hinten drauf eh todunglücklich war (zu schnell, zu wackelig,...) wollte zwischenzeitlich nur noch umdrehen, da alles kalt (bei Fahrtwind...) und nass.
An dieser Stelle muss ich übrigens mal erwähnen, dass es eine gute Entscheidung war, keine SIM Karte und somit immer verfügbares Internet zu kaufen. Ich habe WLAN (gibt es in jeder Unterkunft und fast jedem Restaurant) mehr zu schätzen gelernt und bin in der nicht erreichbaren Zeit deutlich entspannter. Wege und andere Infos muss man entweder vorher nachschauen oder erfragen (in den Touri Regionen können eigentlich viele Thais Englisch).