23. und 24.11. Ein Tag mit Elefanten
Am Freitagmorgen ging es früh los zu einem Elefanten Sanctury. Dies ist eine Elefantenauffangstation, die sich um misshandelte oder verstoßene Elefanten kümmert und ihnen ein...

Veröffentlicht: 27.11.2018














Nach einer doch kühleren Nacht als erwartet, liehen wir uns am Sonntag wieder einen Motorroller aus und fuhren in etwas mehr als einer Stunde aus Pai hinaus und genossen auf der Fahrt wieder einmal die tollen Ausblicke auf die bewaldeten Berge zwischen denen Pai eingebettet liegt. Schon allein für diese Fahrt hat sich der Ausflug gelohnt, denn die Panoramen, die uns die kurvige Strecke die Berge hoch und herunter anbot, waren spektakulär.
Wir fuhren zu einem Höhlensystem, welches sich um eine sogenannte Lod Cave erstreckt. Hier war der Umstand schön, dass diese Höhlen nicht ausgeleuchtet waren und nur eine recht traditionelle Laterne eines obligatorischen Guides Licht spendete. Durch diese Lichtflecken konnten wir wieder riesige Tropfsteine bewundern, die manchmal sogar massive Säulen bildeten und so die Höhlendecke zu stützen schienen. Durch die Dunkelheit war das Gefühl in einer Höhle zu sein viel intensiver, jedoch ging die Fotoqualität ein wenig darauf, was nicht wirklich schlimm ist, da wir ja nicht wegen der Fotos da waren, sondern für die Höhlenerfahrung. Zudem unternahmen wir eine kurze Fahrt auf einem Bambuslangboot durch die dunkle Höhle, wobei Schwärme von wirklich großen Fischen uns andauernd umschwammen und ihre Mäuler aus dem Wasser streckten, in der Hoffnung auf Futter.
Die Eingangshalle
Etwas, das wirklich speziell an den Höhlen war, waren die dortigen Überreste alter Särge. Zerschmettert lagen diese, glücklicherweise ohne menschliche Überreste, an den Wänden der Höhlengänge und wurden laut Forschern ursprünglich aus China angespült.
Auf dem Rückweg wurde es dann vorallem durch den Fahrtwind sehr kühl und aus diesem Grund kam uns eine Station am „Wegesrand“ gerade Recht: eine heiße Quelle. Wir hatten zum Glück unsere Schwimmsachen dabei, weshalb wir uns umziehen und uns in die Quelle hinein gleiten lassen konnten. Diese war wärmer als erwartet und besaß mehrere natürliche Becken auf verschiedenen Stufen. Da das obere Becken keinen sichtbaren Zufluss hatte, jedoch stetig Wasser in eine tiefere Stufe abfloss, muss das Wasser unterirdisch aus dem Boden entstammen und von dort wohl auch die Wärme mit an die Oberfläche bringen.