Tag 2b (Bogota ✈️ Neiva)
Der Weiterflug mit LATAM von Bogota nach Neiva (Die Holzklasse hatte uns wieder … 😂) verlief gut und schnell. Für 10€ Aufpreis hatte ich bessere Sitzplätz


Veröffentlicht: 13.10.2025
Warum ausgerechnet Neiva?
Ganz einfach: Mein Freund Erhard war schon öfter in Südamerika unterwegs, und sein bester Freund wohnt hier in Neiva. Also war schnell klar, dass unser Abenteuer genau dort startet. 😬
Gefrühstückt haben wir in diese kleinen Läden: zwei Kaffee, zwei Croissant für ca 3 €!
Neiva liegt nur knapp 300 km nördlich des Äquators – dementsprechend heiß und schwül ist es hier. Temperaturen um und über die 30 Grad sind eher Regel als Ausnahme.
Verkehr? Ja, gaaanz viel. Und es soll sogar Verkehrsregeln geben - aber das war es auch schon. Mopeds und Motorräder dominieren das Straßenbild, und rote Ampeln sind eher Deko für sie – Einbahnstraßen gelten nur für Autos. Überholt wird von beiden Seiten, egal wie knapp. Drei/vier Leute auf einem Moped sind Alltag, und Fahrer im Teenageralter sieht man überall.
Nach Sonnenuntergang (jahraus, jahrein immer um ca 18 Uhr) verschiebt sich das Leben wortwörtlich „hinter Gittern“. Kriminalität ist hoch – Raubüberfälle und Einbrüche leider keine Seltenheit. Deshalb sind die meisten Häuser total vergittert, viele mit Stacheldraht gesichert. Wer es sich wie Erhards Freund leisten kann, lebt in bewachten Wohnanlagen. Unsere Unterkunft war auch so ein Hochsicherheitstrakt – die nächtliche Anfahrt war nicht ganz ohne.
Was für uns Europäer besonders auffällt: Umweltschutz und Sauberkeit sind hier noch Fremdwörter. Selbst größere Flüsse in der Stadt sehen oft aus wie Müllhalden. Das trübt das Bild schon ziemlich.
Wer mehr zu Neiva wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Neiva
