Kerala - Ayurveda

Body and soul in harmony
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Ein wundervoller Morgen

Ein wundervoller MorgenEin wundervoller MorgenEin wundervoller MorgenEin wundervoller Morgen

Wie fühlt man sich nach knapp 4 Stunden Schlaf?

Lustigerweise sehr gut.... Liegts am Umfeld, an meinem schönen Zimmer, an den warmen 24 Grad bereits am Morgen? Ich weiss es nicht. Und wisst Ihr was? Ist mir eigentlich so ziemlich egal. Mit gehts gut und ich bin voller Vorfreude auf den ersten Tag.

10 Uhr = Frühstücksraum. Seitlich offen und der Wind ist so richtig angenehm warm. Es hat wenig Leute und so kann ich mir einen Platz direkt an der Front sichern: Blick durch die Palmen auf das Meer, undefinierbare Vogelgeräusche ringsum (auch wenn man in der Schweiz fast neben der berühmten Vogelwarte wohnt!), überall lächelnde Menschen, ein einladendes und frisches Buffet. Viel mehr brauchts nicht zum Glücklichsein.

10:45 Uhr = ich sitze im Hospital und warte auf meine Erstkonsultation. Die dauert ca. 1.5 Stunden. Hoppla. Was wird da wohl alles gecheckt!? Ich sitze im behandlungsraum 1 und warte bis mein Arzt kommt. Er kommt nicht, aber sie kommt. Die leitende Ärztin des Ayurvedischen Zentrums. Diese kleine, kräftig gebaute Inderin im orange-goldenen Sari ist ab jetzt für mich zuständig.
Erst muss ich einen ca. 20seitigen Fragebogen ausfüllen und allerlei zu meinem Lebensstil und meiner Vergangenheit angeben. Mit Hilfe eines Assitenzarztes erfolgt die Kontrolle meiner mitgebrachten, auf Englisch übersetzten, Unterlagen der Spezialisten in der Schweiz und des erwähnten Fragebogens. Ich kriege alles mit meinem Englisch hin und nach der obligatorischen Puls-Diagnose steht mein Konstitutionstyp fest: Kapha-Pitta. Dies soll nun wegweisend in meiner Behandlung, meinem Essen und sogar meinem Trinken sein. nebenbei schlürfe ich bereits den ersten, entsprechenden Tee. Wie er schmeckt? Keine Ahnung! Denn mein Geruchs- und Geschmackssinn haben sich wieder Mal verabschiedet....
Die Details zu den 3 unterschiedlichen Typen erspare ich Euch hier. Aber bei Interesse: http://www.veda.ch/ayurvedashop/ayurveda_test.html
Vielleicht findet Ihr ja Wissenswertes über Euch heraus! Smile

12:15 Uhr = An der Reception gebe ich, wie vereinbart, den Schlüssel für 306 ab und möchte den Neuen für 269 beziehen. Doch, da gibt es ein Problem.  Das Zimmer wird erst am Abend fertig gereinigt sein. Nein, den ganzen Tag den Koffer nicht auspacken! Schon wieder nicht! Mit gutem Zureden kann die Reception die Reinigungskräfte mobilisieren und ich kann mein finales Zimmer nach dem Mittagessen beziehen. Geht ja! 
Und da ich eh schon bei der Reception bin dann kann ich mir gleich auch noch die Eckdaten des Resorts anhören: Essenszeiten, Events, etc. Die nette Gästebetreuung macht das super. Auch wenn sie mich dauernd anschnifft (sie hat eine allergische Reaktion). Ich frage sie, was denn wäre, wenn mir 269 nicht gefällt und ob ich dann evtl. 306 behalten könnte. Schwupp ein Griff zum Telefon und schon sind wir unterwegs zur Zimmerbesichtigung. Uff, nicht wirklich sehr ansprechend. Und dies liegt nicht daran dass die Putzkraft gerade voll Gas gibt damit ich das Zimmer in ein paar Minuten beziehen kann!
Ich äussere meinen Unmut mit gekonntem Charme und nach einem weiteren Anruf kann ich die 306 bis am 20.1. behalten. Dann schauen wir weiter. Strike!!! Schon wieder meint es Jemand gut mit mir. Danke an die guten Geister oder sonstigen Himmelsgeschöpfe die es so gut mit mir meinen.
Zurück im Zimmer endlich Koffer auspacken und Ordnung in mein Hotelzimmerleben bringen! Schön dekoriert (siehe Foto) fühle ich mich noch viel wohler.

14 Uhr = meine erste Massage steht an. Ich treffe meine Masseurin die mich nun ebenfalls 4 Wochen lang begleiten wird. Sorry, den Namen habe ich schon wieder vergessen. Wird aber schnellstmöglich nachgeliefert. Versprochen. Sie kommt aus Kerala und hat 2 Kinder. Ein grosses Herz, ist immer am Lachen und zieht zwischendurch eine Fratze (sie meint, so wie ich es gemacht hätte! ????). Smile
Ich bin mir sicher wir werden noch Vieles zusammen erleben dürfen. Ab morgen dann auch wieder in 'ihrem' Behandlungsraum mit BLICK AUFS MEER. Heute im Garten hinten. Aber auch ganz nett die bunten Blumen und durch die offenen Fenster wieder die Vogelstimmen gemischt mit leisen, menschlichen Stimmen oder Geräuschen.
1.5 Stunden im Öl 'baden' und dabei mit flinken, kleinen Händen massiert werden.... ein Paradies! Die frisch gerührte Gesichtsmaske aus Papaya, Rosenöl, Honig ist schön kühl und es fühlt sich einfach spitze an. Bin ich echt erst einen Tag hier?!

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Kommentare

Ursulai
Kapha - denke nicht, dass sich da was dran geändert hat, seit ich das zum ersten Mal gecheckt habe mit dem Ayurveda-Zahnarzt damals in Merlischachen und auch in der Tibetischen Heillehre, werden auch die drei Körpersäfte unterschieden und da war es - oh Wunder :-) auch dasselbige... Enjoy Daniela, achegfahre bisch ja scho.
Daniela
Stimmt. Was seit knapp 5000 Jahren gilt, ist auch heute noch voll In! Smile