Reiseplanung
"Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh sie dir an." (Kurt Tucholsky). Die letzten Tage haben wir die Vormittage und Abende damit verbracht unsere...


Veröffentlicht: 22.08.2023





















Sigiriya ist ein kleines Dorf, dass von vielfältiger Natur ungeben wird. Der Ort ist für den Lions Rock und die Ruinen auf und um den Felsen herum bekannt. Außerdem gibt es hier viele wildlebende Elefanten und andere Tiere. Schilder am Straßenrand warnen vor Begegnungen mit den Tieren, denn diese sind nicht so ganz ungefährlich.
Heute haben wir eine Tour mit dem Roller gemacht. Unser erster Stop war die Tankstelle, denn den Roller haben wir leer bekommen - das scheint in Sri Lanka so üblich zu sein. Der Tankwart war richtig kommunikativ. Generell sind die Einheimischen in Sri Lanka sehr aufgeschlossen. Man bekommt immer gute Tipps für Sehnswürdigkeiten und Ausflüge. So kam es, dass uns der Tankwart von der Sichtung von Elefanten berichtet hat, die nur 1 km von der Tankstelle entfernt war. Also ab auf den Roller und los in Richtung der Elefanten 😁. Und tatsächlich! Plötzlich kam aus dem Wald ein Elefant gelaufen und blieb zum Fressen am Straßenrand stehen 😃😍. Wir stoppen unmittelbar gegenüber des Elefanten auf dem Seitenstreifen, was unvernünftig und gefährlich war, wie wir später erfahren haben. Es war beeindruckend! Wann begegnet man einem solch beeindruckend und wildlebenden Tier mal aus nächster Nähe?!
Am Nachmittag unternahmen wir mit unserem Gastgeber eine Tuk-Tuk Tour durch die umliegenenden Dörfer. Was sich wie eine entspannte Erkundungsfahrt anhörte, wurde für uns eher zu einer Tuk-Tuk Safari! Er zeigte uns viele wunderschöne Plätze und Aussichtspunkte abseits der Touristenpfade und wir haben so viele Tiere sehen können. Besonders beeindruckt haben uns die schönen Seen und die vielen verschiedenen Vögel. Außerdem hat er uns auch noch viel zu der lokalen Natur erzählt und Früchte und Kräuter für uns gepflückt, die wir probierten. Während der Tour konnten wir Chamäleons, Adler, Pelikane, Eisvögel, Wasserwarane, Webervögel, Komorane und viele andere Tiere sehen.
Am Ende der Tour mussten wir plötzlich anhalten, weil sich auf der Straße ein Stau gebildet hatte. Aus dem Dschungel, der hier bis an die meisten Straßen heranreicht, war ein riesiger Elefantenbulle auf die Straße getreten. Da zur Zeit Paarungszeit ist, können die Bullen aggresiv sein und man sollte ausreichend Abstand halten. Erst als der Bulle ein paar Meter Abstand von der Straße genommen hatte, trauten sich die Einheimischen wieder weiter zu fahren. Auch wenn diese Begegnung mit dem beeindruckenden Riesen ein Bisschen ein mulmiges Gefühl bei uns hinterlassen hat, hat uns die Tour noch einmal gezeigt wie toll uns Sri Lanka gefällt. Wir haben uns heute beide richtig auf unserer Reise angekommen gefühlt und sind sehr froh, dass wir schon beschlossen haben nach den Malediven zurückzukehren.
In Sigiriya wird auch das Aufeinandertreffen von Mensch und Natur sehr deutlich. Die Elefanten leben in den umliegenden Wäldern und müssen, um von einem Wald zum nächsten zu kommen auch den Lebensraum der Menschen passieren. Hierbei lassen sie sich auch von Mauern und Zäunen nicht aufhalten und reißen diese ein, wenn sie nicht darum herumkommen. Da sie auch gerne Reis von den Feldern der Bauern fressen, finden sich auf vielen Feldern Baumhäuser, in denen die Bauern nachts Wache halten, um ihre Ernte zu schützen. Für die Menschen gibt es auch mehrere Schilder, die vor Stellen warnen, an denen die Gefahr Elefanten zu begegnen besonders hoch ist.
