Krissi & Kenny Abroad

unterwegs in Australien
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Schwitzen in Cairns und viele Autos

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Am Montag Abend sind wir dann endlich in Cairns angekommen. Am Flughafen hieß es als Erstes rein in die kurzen Hosen. Wir wurden zwar von Nieselregen begrüßt, aber bei den hohen und ungewohnten Temperaturen, war es für uns eher angenehm, als störend. Auf der Website unseres Hostels hatten wir gesehen, dass es einen kostenfreien Flughafen Shuttle gibt. Nach einem kurzen Anruf wussten wir jedoch, dass dieser nicht mehr angeboten wird. Also mussten wir spontan anders zum Hostel kommen.  Ein Bus fährt nicht wirklich zu unserem Hostel und selbst die Taxifahrer empfahlen uns die Fahrt mit einem UBER. Quasi ein Taxi, welches durch Privatpersonen gestellt wird. Aber selbst diese maximal 10 Minuten lange Fahrt kostete uns 25 AU$.

Bei Ankunft in unserem neuen Hostel (noch NJoy, bald MadMonkeys) wurden wir freundlich begrüßt und haben trotz später Stunde noch etwas vom kostenlosen BBQ abbekommen. Für Krissi gab es 2 und für Kenny sogar 3 Burger. :D


Am Dienstag Morgen testeten wir den Hostel eigenen Pool und lernten zwei Schweden kennen. Nachdem Kenny nach einiger Zeit die Flucht aus dem "kalten" Pool ergriff, vertrieb sich Krissi beim Volleyball spielen mit dem Schweden die Zeit.

Kenny hatte auf Facebook einen Aufruf gesehen, dass Mich - eine Niederländerin - gern gemeinsam Cairns entdecken würde. Zum Mittag verabredeten wir uns im Stadtzentrum. Nach einigem Suchen und Umherlaufen in der knallenden Sonne, fanden wir uns auch. Gemeinsam trafen wir dann noch auf Nick (aus China). Mit seinem Auto ging es dann direkt nach Kuranda. Angeblich ein super, süßes Künstler- und Hippie Dorf in der Nähe von Cairns, mittlerwile ist es jedoch leider sehr touristisch. Auf der Suche nach Kunst, fanden wir ein keines Atelier, in welchem Werke von Aborigines ausgestellt werden. Nick interessierte sich aber eher für den Galeriebesitzer. Kurzerhand tauschte Mich für die beiden die Nummern aus. (Am folgenden Wochenende hatten die beiden dann wohl auch ein Date, wir wissen aber noch nicht wie es gelaufen ist)

Zum Mittag gab es Krokodil-Curry. Umgeben von großen Echsen tauschten wir uns beim Essen aus, bevor es zu den Barron Falls ging. Leider waren diese bei unserem Besuch eher ein kleines Rinnsal, als ein rauschender Wasserfall. Die Aussicht war super schön, doch hatten wir durch Google Bilder eine deutlich höhere Erwartung.

Weiter ging es dann zu einem kleineren Wasserfall irgendwo zwischen Cairns und Kuranda. Das letzte Mal als Nick da war, schwamm im Wasser wohl auch ein kleines Krokodil, dieses Mal war aber keines da und wir konnten beruhigt in dem klaren, kühlen Wasser baden und ein wenig auf den Felsen im Wasserfall herum klettern. Die Fotos dazu hat Mich auf ihrem Handy und diese hat sie uns bisher leider noch nicht zugeschickt. :(


Am Mittwoch wollten wir spontan bei einem Autohändler vorbei schauen. Dort angekommen, erfuhren wir, dass das Auto gerade in der Werkstatt ist, um das Road Worthy Certificate zu bekommen. Das ist vergleichbar mit einer deutschen TÜV Untersuchung. Ohne dieses Zertifikat dürfen Autos in Australien (außer Western Australia) nicht verkauft werden. Also ging es zurück in die Stadt. Erschöpft vom langen Fußmarsch ruhten wir uns den restlichen Tag an der Lagoon aus. In Cairns darf man wegen Krokodilen und Quallen nicht im Meer baden. Die Lagoon ist ein großer Stadtpool direkt am Meer den man dafür kostenfrei nutzen darf. Am Abend entdeckten wir noch ein kleines Festival in Cairns. Das Arts & Cultural Festival zur Begleitung der Commonwealth Games an der Gold Coast. Tagsüber sind verschiedene Stände zu sehen, wie man es von einem typischen Stadtfest kennt, am Abend gibt es verschiedene Konzerte und zwar ebenfalls kostenfrei. 


Am Donnerstag Morgen hatten wir einen Termin zur Autobesichtigung. Der Mitsubishi Pajero V6 von den Backpackern Vroni und Marius mit eingebautem Bett und Camping-Equipment. Bis jetzt unser absoluter Favorit. Kenny stellte zwar einige Macken fest, aber die Beiden sind am nächsten Morgen direkt zur Werkstatt gefahren und die Fehler sollten am Montag behoben werden. Anschließend sahen wir uns noch einen SUV etwas weiter außerhalb an. Dieser war jedoch ziemlich dreckig und der Lack war durch die Sonne sehr beschädigt. Zufällig stand dort noch ein weiteres Auto was Kenny bereits im Internet gesehen hatte. Dieses wurde spontan zur Probefahrt mitgenommen. Doch in der Hälfte blieb es stehen. Da war der Tank einfach mal leer und Kenny durfe mit der Besitzerin schieben während Krissi auf die Beiden wartete. Ging aber alles recht fix. Auf dem Heimweg sah Kenny ein weiteres Auto. Der Toyota, der am Tag zuvor nicht beim Händler zu sehen war. Er stand vor einer Werkstatt wo Krissi und Kenny direkt nach dem Schlüssel fragten. Also spontan eine kurze Besichtigung gemacht und dann weiter nach Hause gelaufen. In einen weiteren Toyota Prado vom Händler hat sich Kenny spontan verliebt. Vom Zustand her der Beste vom ganzen Tag!

Am Abend trafen wir uns dann mit Lisa - einer Schulfreundin die zufällig auch gerade auf Durchreise in Cairns war. Krissi war durch einen Facebook Post von Lisa darauf aufmerksam geworden. Was für ein Zufall. :) Wir verbrachten einige Stunden an der Esplanade, tauschten uns über Autsralien und noch bestehende Freundschaften aus Schulzeiten aus.  Auf dem Rückweg entdeckten wir dann direkt an der Esplanade noch einen riesigen Spielplatz. Besonders angetant hat es uns dort ein großes Hamsterrad. :D


Am Freitag fuhren wir in Richtung Flughafen, um uns ein weiteres Auto anzusehen. Toll ausgestattet für Offroad Touren jedoch lange nicht mehr in Reparaturen investiert. Schade. Da wir nach der Besichtigung und der Probefahrt noch Zeit hatten, bis es mit dem Bus zurück ins Zentrum ging, liefen wir ein wenig im Dorf herum und entdeckten ein großes Sonnenblumenfeld. Das Highlight waren jedoch nicht die vielen, schönen Blumen. Krissi entdeckte eine Frau mit einem Baby Känguru im Arm. Zum Glück sprach sie Sie einfach an und durfte das Kleine sogar selbst in den Arm nehmen. Es hat seine Mutter verloren, ist aktuell 3 Monate alt und wenn es 1 Jahr alt ist, wird es wieder in die Wildnis entlassen. Ein Foto können wir leider nicht posten, da das ist von der "Besitzerin" nicht gewünscht war.

Anschließend ging es, auf Empfehlung anderer Backpacker, in den Botanischen Garten. Vorerst liefen wir fälschlicher Weise jedoch in den umliegenden Parks herum - das war zwar ganz nett, aber eben kein botanischer Garten. Mit der Zeit wurden wir auch ziemlich hungrig und das ließ uns die Schönheit der Pflanzen auch nicht wirklich besser erkennen. Nach einer gemeinsamen Portion Pommes entdeckten wir dann auch den richtigen Botanischen Garten. Wie Kenny gern zu sagen pflegt: "Es sind halt Pflanzen."

Beim Abendessen lernten wir dann Ellen und Joachim kennen. Geschwister aus Deutschland. Mit Ihnen saßen wir lange zusammen und da Ellen vor Ihrer Abreise am Samstag Morgen (sie hat ihren Bruder nur für 3 Wochen besucht) noch Souvenirs besorgen wollte, ging es für uns auf den Night Market. Souvenirs haben wir nicht gefunden, aber eine große Box voll asiatischem Essen für 5 AU$. Danach ging es für uns 4 wieder auf den Spielplatz. Beim Hamsterrad trafen wir auf einheimische Kinder, die sich mit uns im Laufen messen wollten und das angeblich das erste Mal in ihrem Leben machten. Zu ihrem Pech fiel Kenny beim Duell nicht, obwohl das Tempo wirklich ziemlich schnell war. Später stießen etwas ältere Kinder zu uns, welche wohl nicht nur Alkohol getrunken hatten..


Joachim war am Freitag mit seiner Schwester im Zoom - ein Reptilienhaus in Cairns. Sie schwärmten von Schlangen, Krokodilen und Koalabären. Da man mit einem gekauften Ticket noch die nächsten 4 Tage Eintritt hatte, wollten wir am Samstag unser Glück mit ihrem Ticket probieren. Schon auf dem Weg war es Kenny nicht geheuer. Als wir dann angekommen waren, standen wir hilflos im Raum - wir waren direkt im Shop gelandet und sahen nur das Ausgangsschild, nach einigen Minuten verließen wir ängstlich wieder den Shop und gingen an den Stadtpool, wo Joachim wieder zu uns stieß. Auf seine Nachfrage erklärten wir ihm unser Malheur und erfuhren, dass wir richtig gewesen wären - Chance vertan.

Am Samstag Abend trafen wir uns mit Vroni, Marius und Joachim zum Vorglühen vor dem Hostel an ihren Campern. Zu trinken gab es Bier und billigen Weißwein aus dem Karton, hier Goon genannt, verdünnt mit Sprite. Wir kamen dann erst gegen 2.00 Uhr in den Club Gilligans. Wir hatten dann bis 3.00 Uhr Zeit zu Black und Elektro zu feiern, danach war die Party vorbei. Alle Gäste verließen friedlich die Party und sammelten sich vor dem Club. Wir schlugen den Weg zum Stadtpool ein, Marius und ich wollten baden. Nach wenigen Sekunden gesellte sich ein Fremder zu uns ins Wasser und rief danach direkt, dass die Security käme (ein einzelner, älterer, äußerst schlanker Mann... :D ) - also raus aus dem Wasser und in Unterwäsche die Promenade entlang. Nächster Halt war wieder der Spielplatz und das Hamsterrad. :D Trotz früher Schließung des Clubs waren wir dann doch erst um 5.00 h wieder im Hostel.

Den Sonntag verbrachten wir dann folglich mit Schlafen im Hostel und am Stadtpool.


Am Montag setzten wir uns dann endlich mal an unsere Steuererklärung. Yeah :(

Am Nachmittag kamen Vroni und Marius dann aus der Werkstatt zurück, nach einer kurzen Probefahrt entschieden wir uns dann final für den Kauf des Autos - ab Mittwoch können wir uns also stolze Besitzer eines Mitsubishi Pajero nennen. :)


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