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Isar-Radweg Nord 3: Von Dingolfing nach Deggendorf

Veröffentlicht: 21.10.2023

gefahrene Kilometer: ca. 75

Wetter: warm, sonnig, sehr angenehm zum Radeln


Den Tag begannen meine Mama und ich mit einem Frühstück vor einer Bäckerei in Dingolfing. Außer uns befanden sich nur ein paar andere Bäckerei-Kunden und der Straßenkehrwagen in der Innenstadt, ansonsten war hier tote Hose.

Macht nichts, wir radelten direkt los, an der Isar entlang nach Landau. Dort trafen wir uns mit einer Bekannten zum Frühstücken bzw. eigentlich nur einen Kaffee trinken. Ich kenne sie vom Musik spielen und seit sie nach Landau gezogen war, hatte ich sie nur noch sehr selten gesehen. Und so kam es, dass wir uns ziemlich verratschten und erst gegen Mittag weiter fuhren.

Bis Plattling fuhren wir mehr oder weniger immer an der Isar. Allerdings gab es immer mindestens zwei parallel verlaufende Radlwege, einmal auf dem Damm und dann davor bzw. dahinter. Der Dammweg war meistens recht fad, weswegen wir gerne den anderen Weg fuhren. Mehr als einmal hörte der aber einfach auf und wir mussten ein bisschen durch Wiesen und Gebüsch schieben. Schließlich hatten wir Plattling erreicht, wo wir eine Döner-Pause machten. Und dann zeigte sich, wie schlecht wir heuer vorbereitet waren: Wir wollten durch die Isar-Auen nach Deggendorf. Aber erstens waren die Wegweiser rar und zweitens zeigten die Schilder "Deggendorf"und "Isarauen" in unterschiedliche Richtungen. Davon waren wir sehr verwirrt und fuhren - über große Bundesstraßen, wir sahen einfach die Ausschilderungen nicht - in Richtung der Auen. Dort sahen wir immer noch keine Beschilderung, also fuhren wir nach Gefühl. Es ging durch den Wald und eigentlich machte das super viel Spaß - aber wir wussten halt gar nicht, wo wir eigentlich waren. Google maps half uns nur bedingt, aber nach einer knappen Stunde erreichten wir wieder einen offiziellen Radweg, sehr schön in den Auen gelegen.

Nun wollten wir weiter nach Deggendorf, aber wir kannten uns wie gesagt nicht aus. Ein älterer E-Biker half uns: Um von hier aus nach Deggendorf zu kommen mussten wir entweder wieder zurück nach Plattling oder zur Donau und diese mit der Fähre überqueren. Wir entschieden uns für letzteres und weil der Mann sowieso Zeit hatte, begleitete er uns bis zur Fähre, deren einzige Gäste wir waren. Die Überfahrt dauerte ca. 2 Minuten. Dann setzten wir unseren Isar-Radweg-Trip an der Donau fort.

An einer netten Stelle machten wir Pause und wateten in einen See. Das war sehr angenehm, lediglich das sehr laute Rauschen der nahen Autobahn störte ein wenig. Nach kurzer Zeit hatten wir unser Ziel erreicht. Wir aßen ein Eis und als schließlich mein Papa kam, um uns abzuholen, aßen wir noch in einer Wirtschaft. Dann fuhren wir die anderthalb Stunden nach Hause.

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