Sucre
Die Hauptstadt von Bolivien ist gar nicht La Paz sondern Sucre. Eigentlich sind ja südamerikanische Großstädte einfach nicht schön, aber meine Fresse ist Sucre schön. Bis jetzt...


Veröffentlicht: 19.04.2019
Auf unserem Weg nach Santa Cruz kamen wir an der alten Inka-Festung El Fuerte in Samaipata vorbei. Nach Wochen in der Wüste freut sich das Auge über grüne Wälder, mittlerweile sind wir in einer Vorstufe vom Regenwald angekommen. Leider ist noch Regenzeit weshalb wir unsere Ausflüge immer ziemlich gut planen müssen (hauptsächlich asphaltierte Straßen) dass falls wir von einem Regenschauer überrascht werden keine größeren Probleme bekommen. Kurz vor unserer Ankunft in Samaipata musste es geregnet haben, alle unbefestigten Straßen waren matschig und die Bäche und Flüsse traten über ihre Ufer.
Kurz noch abgeklärt ob die Zufahrt zur Inka Stätte asphaltiert ist und auf geht's. Abenteuerlich war's trotzdem noch da der Regen das ganze sandige Gestein vom Berg auf die Straße gespült hat, was unsere Reifen öfters Mal zum durchdrehen gebracht hat, dann noch eben durch einen Fluss durch und Tada! Schon ist man da.
Eines muss man den Bolivianern lassen, um ihre historischen Stätten wird sich sehr gut gekümmert. Alles ist sauber und super erklärt, sogar das Englisch ist verständlich (hatten wir bis jetzt noch nie!).
El Fuerte war nicht nur eine Inka Wohnsiedlung sondern auch eine religiöse Stätte. Inkas kamen von überall her um den Göttern Geschenke zu bringen und um an den traditionellen Messen teil zu nehmen. Als die Spanier Bolivien eroberten wurde El Fuerte fast gänzlich zerstört. Nun aufgebaut und rausgeputzt ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Runter ging's wieder so abenteuerlich wie hoch.
