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Kolumbien: Barichara

Veröffentlicht: 08.11.2017

Wir lassen Santa Marta mit all seinem Staub und Dreck, seinen lauten und ungemütlichen Straßen hinter uns und besteigen den Bus nach San Gil. Unser eigentliches Ziel ist jedoch nicht die beliebte Outdoor-Activity-Stadt, sondern ein kleines Bergdorf oberhalb von San Gil: Barichara.

Die Busroute führt uns über steile Klippen und enge Straßen, doch der Ausblick ist einfach fantastisch. Nach langer Fahrt erreichen wir schließlich San Gil und steigen in einen Minibus nach Barichara. Hier treffen wir Franzi wieder, die wir in Cartagena kennengelernt haben. Barichara gefällt uns von der ersten Sekunde an. Ein kleines Berdorf, umgeben von grünen Bergen, mit engen Gässchen und schönen Restaurants und Cafés. Doch es wird noch besser: Unser Tinto Hostal, ein super Tipp von Laura, ist der absolute Wahnsinn. Hier erwarten uns ein grüner Garten mit Obstbäumen, ein Pool und eine Terrasse mit traumhaftem Blick über die Dächerlandschaft.

Nach einem kleinen Nickerchen erkunden wir die alten Strässchen und schlendern zum Hauptplatz mit der kleinen Kirche. Die Atmosphäre hier ist wunderbar entspannt und wir fühlen uns wie im Urlaub. In den vielen Obst- und Gemüseläden gibt es frische Leckereien, mit denen wir uns sofort eindecken, denn unser super Hostel hat auch noch eine perfekt ausgestattete Küche im Freien. Doch erstmal gibt's Mittagessen im Shanti. Hier werden wir mit würzig-orientalischer Pasta und pikanten Burritos bekocht und sehr nett von der Besitzerin des Restaurants bedient.

Am ersten Abend verlängern wir auch gleich um eine weitere Nacht, am liebsten hätten wir direkt um eine weitere Woche verlängert, allerdings steht unser Flug nach Lima vor der Tür. Auch am nächsten Tag genießen wir die wunderbare Ruhe, den Blick von der Terrasse und den erfrischenden Pool. Das Klima hier ist perfekt- sonnig, aber nicht zu heiß und vor allem nicht so schwül, wie in den Tropen. Darüber freut sich Sebastian ganz besonders. Heute lernen wir Magda kennen, eine quirlige Polin, die in Australien lebt und das Zimmer mit uns teilt. Auch Aurelie als Marseille ist uns sofort sympathisch- Lisa geht erstmal mit Ihr Schuhe kaufen. Für den nächsten Morgen verabreden wir uns alle, auch mit Franzi, für den Wanderweg nach Guane, einem kleinen Dorf nahe Barichara.

Nach sonnigem Terrassenfrühstück machen wir uns auf den Weg zum Camino. Die Landschaft ist schon von hier oben ein absoluter Traum, das soll sich auch auf dem Weg nach Guane nicht ändern. Auf dem Weg ins Tal absolvieren wir außerdem noch eine kleine Tanzeinlage für Aurelies Reisefilm. In Guane angekommen gibt es erstmal einen frischen Saft, bevor wir uns auf die Suche nach dem selbstgemachten Ziegenkäse begeben, den man hier angeblich kaufen kann. Als wir uns herumfragen finden wir allerdings schnell heraus, dass wir diesen in Barichara kaufen müssen.

So setzen wir uns in den Bus und tuckern bergauf zurück nach Barichara. Hier decken wir uns nicht nur mit Ziegenkäse, sondern mit allen möglichen Leckereien ein, die wir später in unserer Outdoorküche zubereiten. So sitzen wir auf der Terrasse, genießen unser Abendessen und möchten eigentlich noch garnicht abreisen. Morgen früh steht jedoch Bogota auf dem Plan, denn von hier geht es weiter nach Peru.

In Bogota treffen wir noch einmal Jasmin und ihren Freund Luis und nehmen Abschied von Kolumbien. Schön wars! Wir kommen bestimmt wieder.

Jetzt geht's zu den Inkas!

Antworten (3)

Marlene
Das hört sich total nach Urlaub und Entspannung an! Ein wenig Ruhe in schöner Umgebung mit netten Leuten hat euch bestimmt gut getan. Alles Liebe :)

Marlene
Konnte Lisa den hübschen Taschen widerstehen???

Katharina
Schuhe, Ziegenkäse und dieses Auto! Da will ich auch hin!!!

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