Mt. Fuji-Mittwoch, 02.04.25
Heute fahren wir, nach einem japanischen Frühstück mit dem Bus in Richtung Fuji san, dem heiligen Berg und machen eine Bootstour auf dem Kawaguchi See. Wir brechen um 09.00Uhr...


Veröffentlicht: 19.04.2025

































Heute Morgen gab es wieder ein sehr umfangreiches Buffet, mit allem was man sich denken konnte. Fisch, Fleisch, Müsli, Brötchen, ein Dessert Buffet und diverse warme Speisen. Getränke natürlich auch, mit allen Sorten Kaffee, Tee, Säfte und mehr.
Dann war Koffer packen und ab zum Bus. Wir wurden alle sehr herzlich vom Hotelpersonal, im Regen am Bus verabschiedet. Sie standen Spalier und verbeugten sich bei der Abfahrt. Wir winkten ebenso herzlich zurück.
Heute geht es über den Pacific von Tobe nach Ise. Wir fuhren mit dem Bus auf die Fähre und genossen bei schönstem Sonnenwetter die Überfahrt. In Tobe angekommen, fuhren wir zum "Ehe-Felsen", wo wir einen Küstenspazierweg, unter Kirschbäumen entlang schlenderten und am Schreins, der Shintoismus Glauben spazierten. Nach einer Stunde fuhren wir mit dem Bus weiter, zum. größten Heiligtum der Japaner, dem Isu Schrein der Sonnengöttin Amaterasu gewidmet ist, von der der japanische Kaiser abstammen soll.
Der Innere Schrein wird auch Ise Jingu genannt und wurde vor über 2.000 Jahren gegründet. Jingu bedeutet wörtlich Götterpalast und ist nur den kaiserlichen Ahnengottheiten vorbehalten. Der Innere sowie der Äußere Schrein (Geku) werden alle 20 Jahre neu gebaut. Deshalb existieren auf dem Gelände zwei identische Grundstücke, die im Wechsel bebaut werden. Der nächste Neubau wird im Jahr 2033 stattfinden. Wir können nur bis zum Eingangstor des inneren Schreins gelangen, denn der Zutritt wird ausschließlich Mitgliedern der kaiserlichen Familie gewährt. Das Fotografieren ist leider verboten. Anne und ich warfen eine Münze in den Gebetstempel und beteten jeder seinen eigenen Wunsch. Zum Schluß ging es zum Hotel in Ise, direkt am Bahnhof, mit Freizeit. Wir waren recht platt vom vielen laufen und der Sonne, ich hatte auch einen Sonnenbrand auf dem Kopf, sicher von der Schiffsüberfahrt. Wir machten auf dem Zimmer erstmal eine Stunde Pause. Dann gingen wir zur Hauptstraße, des Ortes und suchten uns ein Lokal zum Abendessen. Wir fanden nach einigem Suchen einen urigen Japaner, wo draußen die Karte mit Bildern hinterlegt waren. So gingen wir hinein und standen dem Koch gegenüber, hinter einer großen Kochtheke. Wir verständigten uns mit Händen das wir was essen wollten und er Beschied uns Ihm gegenüber, wie im Wartezimmer an einer Stuhlreihe Platz zu nehmen. Nach ca. 20 Minuten wurden wir an einen Bartresen gebeten Platz zu nehmen. Wir studierten die Karte, die auch mit Bildern hinterlegt war und orderten Bier vom Fass, Edamane Bohnen, Mazaki Rindfleisch vom heißen Stein, mit Miso Suppe, Salat, Reis, Ingwer und Kimtschi, sowie Schnitzel, auch mit Miso Suppe, Salat, Reis, Ingwer und Kimtschi. Es war alles sehr lecker und schnell gegessen. Ich entdeckte in der Bar noch japanischen Whiskey, den ich natürlich auch noch probieren musste. Wir waren dann die letzten Gäste und verabschiedeten uns höflich von dem unglaublich freundlichen Personal und dem Koch. Dann bummelten wir zum Hotel zurück und gingen schlafen. Morgen war 06.00Uhr wecken angesagt.
