Takayama-Montag-07.04.25
Heute soll es per Bahnfahrt in die Japanischen Alpen gehen, in das Bergstädten Takayama. Höhepunkt soll unser Hotel, ein traditionelles Ryokan Gasthaus, mit einem Onsenbad, aus...


Veröffentlicht: 20.04.2025







































Um 06..Uhr stehen wir gut erholt auf. Ich entschließe mich gleich im Kimono in das heiße Onsen-bad zu gehen. Ich bin so früh allein dort und genieße nach sorgfältiger Waschung die heißen Wasser im Innen - und Außenbecken. Dann gibt es um 07.00Uhr wieder ein gemeinsames Schlemmerfrühstück, mit vielen japanischen Köstlichkeiten aber ohne Alkohol :-)
Dann sehen wir uns den Wochenmarkt an, der aber nur aus ca. 6 Ständen besteht, aber mit interessanten jenischen Spezialitäten. Dann ging es zum Hotel zurück. Wir checkten aus und es ging diesmal wieder mit dem Bus in Richtung Kanazawa, einer größeren Stadt, am Japanischen Meer. Während der Edo-Zeit (1603-1868) war Kanazawa der Sitz des Mazda Klans, einem sehr einflussreichen Familien-Klan, direkt nach den Tokugawa. Während des 2. Weltkrieges entkam Kanazawa den Luftangriffen und zählt heute zu den besterhaltensten Sehenswürdigkeiten Japans.
Zwischendrin, machten wir halt in einem Museumsdorf, Shirakawa und besichtigten dort ein altes Bauernhaus, ohne Schuhe aber auch ganz schön kalt. Auf 3 Etagen konnten wir die beeindruckende Bauweise sehen. Dann hatten wir Freizeit und konnten durch den Ort bummeln. Es gab viele Cafés und Restaurants, viele hatten aber geschlossen. Wir genossen die Sonne bei einem Eis und grünen Tee. Dann ging es nach Kanazawa, wo es mittlerweile stürmte und auch regnete. Wir besichtigten den sehr schönen Kenrokuen Garten, gegenüber der Burg Kanazawa. Aufgrund der Kirschblüte war der Eintritt heute frei, so war es auch sehr voll. Die Kirschbäume waren wirklich sehr beeindruckend. Dann ging es zum Hotel. Nach dem einchecken, war ein Samurai Viertel im Programm. Leider ging es mir aber nicht so gut. Ich hatte echtes Fieber bekommen und so entschied ich mich im Bett zu bleiben. Anne ging dafür mit den andere, bei Sturm und Regen auf Tour.
Bevor Anne zurück kam, ging sie noch auf den Fischmarkt und brachte eine leckere Sushi Box mit, von der sie mir ein paar Happen abgab. Die Nacht verbrachte ich leider mit Schwitzen und Husten. :-(
