Nara-Kyoto-Freitag-04.04.25
Um 06.00Uhr wecken und dann zum Frühstück, welches heute das beste bisher war. Es gab allerlei japanische Köstlichkeiten am Buffet und alles liebevoll angerichtet. Miso Suppe,...


Veröffentlicht: 20.04.2025










































Heute wird Kyoto besichtigt. Um 07.00Uhr gehen wir zum Frühstück ins das Erdgeschoß. Hier müssen wir uns erstmal anstellen. Nach ca. 5 Minuten bekommen wir einen Tisch zugewiesen und gehen an das Buffet. Hier ist "Massenandrang" und wir versuchen uns anzustellen. Die Athmossphäre ist entgegen der japanischen Gepflogenheiten sehr hektisch und ungeordnet. Das liegt sicher an den verschiedenen Nationalitäten. Es gibt allerlei Auswahl aber Aufgrund der hektischen Atmosphäre macht es keinen Spaß das Frühstück zu genießen. Der Kaffee ist aber gut. Gegen 08.00Uhr geht es dann mit dem Bus los zum Tempel Kodai. Hier verbringen wir ca. 1 Stunde die Kunst der Zen-Meditation zu lernen. Von einer Nonne angeleitet, versuchen wir in einem ruhigem Raum die richtige Sitzposition einzunehmen und dann mit der richtigen Atemtechnik zu entspannen. Gar nicht so einfach aber ich denke bei regelmäßiger Anwendung hilft es einem Sicher zu Entschleunigen. Zum Abschluss gibt es noch Fotos mit der Nonne, die unglaublich fröhlich und frei erscheint. Als Sie ein Bild von sich sieht, kann sie gar nicht mehr aufhören zu lachen. Ihr Lachen steckt alle an.
Dann geht es weiter zum Royan Tempel. Ein Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen, ist ein 1499 gegründeter Zen-Tempel, im Nordwesten von Kyoto. Wir machen hier einen Rundgang zum goldenen Tempel, der komplett mit Blattgold überzogen ist. Dann weiter zu einem Zen-Steingarten, wo es 15 Steine in einer weiten Anlage zu suchen gilt. Auf dem Rückweg zum Parkplatz genießen wir die Kirschbäume in dem weitläufigen Park.
Zur Mittagspause fahren wir in das Stadtzentrum um bummeln durch eine Einkaufspassage, wo jeder was für seine Bedürfnisse findet. Es war auch hier sehr voll. Kyoto ist ein Hotspot für Touristen. Nach dem Mittag fahren wir zum Fushimi Inari-Taisha. Er ist dem Kami Inari gewidmet und ist der Hauptschrein etwa eines Drittels aller Inari-Schreine in Japan. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Aber er ist auch der meist besuchte, da in TripAdvisor als Nr. 1 gelistet. Bekannt ist er durch die vielen zinnoberroten Tore, die man durchlaufen kann. Schon die Anfahrt ist beschwerlich, durch enormen Stau zum Parkplatz. Dann schieben wir uns mit den Massen, durch die Straße zum Schrein, die links und rechts mit Verkaufsbuden gespickt ist. Alles voller Kommerz. Da hat man schon keine Lust mehr. Am Eingangstor machen wir eine Zeit aus, zum Treffen. Dann werden wir mit den Massen durchgeschoben. Nach ca. 15 Minuten steigen wir aus den Toren aus und gehen daneben weiter. Die Anlage ist eigentlich recht groß und ohne der vielen Besucher sicher sehr sehenswert. So aber macht es keinen großen Spass. Am besten ist es wohl ganz früh zu kommen.
Zurück am Bus geht es in das Stadtviertel Gion, ein mit alten japanischen Häusern, traditionelles Stadtviertel. Hier befindet sich auch das Geisha Viertel. Zuerst besuchen wir den Kirschblütenpark, wo wir bei schönem Wetter ein Kirschblütenfest erleben, mit vielen Leuten die Picknicken und die Frühlings-Athmosphäre genießen. Die Blüten waren voll aufgegangen und leuchteten grell. Es war ein unglaublicher Anblick. Wir machten viele Fotos. Als es dunkel ist, besuchen wir das Geisha Viertel und bestaunen die alten Häuser. Wir erfahren viel Über die harte Ausbildung und das Leben der Geishas. Die Zukunft sieht in diesem Beruf aber nicht so gut aus, da die wirtschaftlichen Verhältnisse der Japaner immer weniger solcher Dienste zuläßt, da die Preise für einen Abend sehr hoch sind.
Dann wandern wir am Fluss, entlang der Kirschbäume zum Hotel zurück, allerdings mit hunderten anderen Leuten. Wir versuchen auf de Weg auch einen Platz im Restaurant zu bekommen aber alles ist ausgebucht. In der nähe des Bahnhofes finden Anne und ich noch ein Rahmen Restaurant, wir wir fündig werden und leckere Rahmen und Salat verzehren. Dann geht es zum Hotel zurück. Leider habe ich mich in den letzten Tagen erkältet, mit Hals - und Kopfschmerzen falle ich dann erschöpft ins Bett.
