Kyoto-Sonnabend-05.04.25
Heute wird Kyoto besichtigt. Um 07.00Uhr gehen wir zum Frühstück ins das Erdgeschoß. Hier müssen wir uns erstmal anstellen. Nach ca. 5 Minuten bekommen wir einen Tisch...


Veröffentlicht: 20.04.2025























Heute haben wir uns für einen freien Tag entschieden. Wir schlafen erstmal aus. Mir geht es früh auch wieder besser. Dann wollen ins Dachrestaurant zum Frühstücken und fahren hoch aber schon am Fahrstuhl zum Obergeschoß ist eine lange Schlange und wir entscheiden uns dann doch wieder im Erdgeschoß zu frühstücken. Nach dem Frühstück ziehen wir los, in Richtung Bahnhof. Die Sonne scheint und wir suchen den Bus der uns nach Arashiyama, in den Westen der Stadt bringt.
Unser Ziel ist der Bambuswald von Arashiyama, auch bekannt als Sagano-Bambuswald (sagano chikurin). Er liegt am Fluss Katsura, nicht weit von der berühmten Togetsukyo Brücke entfernt. Dieser riesige Bambuswald erstreckt sich über eine Länge von etwa 500 Metern und bietet einen kurzen, aber unvergesslichen Spaziergang. Wir haben am Vortag von Kayoko eine Tageskarte, für den öffentlichen Nahverkehr bekommen, die wir nun nutzen können. Die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde und wir können uns die Vorstädte ansehen. Die Häuser sind wie gewohnt bunt gemischt gebaut, ohne erkennbaren Stiel. In der Mitte der Fahrt ist Fahrerwechsel. Der neue Busfahrer steigt ein, verbeugt sich vor den Fahrgästen und setzt sich dann hinter das Steuer. Hab ich Bein uns noch nicht erlebt :-) Kurz vor der Brücke wird es dann sehr voll auf der Straße. Als wir auf die Brücke einbiegen, müssen wir an der nächste Haltestelle raus, da der Bambuswald rechts vom Fluss liegt. Als wir dann aussteigen fängt es leider an zu regnen aber wie durch ein Wunder halten wir genau vor einem Shop mit Souvenirs und Regenschirmen und wir erstehen 2 neue Schirme, für je 3€. Dann spazieren wir über die Brücke, mit sehr vielen Leuten, die alle Fotos machen. Überall am Wegesrand stehen wunderschöne Kirschbäume. Wir folgen dem Weg, in Richtung Bambuswald, in einen wunderschönen Park, mit viele Bäumen und Büschen und die Vogelgezwitscher. Es ist wunderschön, wenn auch sehr voll, klar es ist Sonntag und die Sonne scheint wieder, bei milden Temperaturen. Als wir am Bambushain ankommen, wird es noch voller aber wir sehen, weiter links einen Weg in einen Garten, dem man gegen einen geringen Eintritt besuchen kann. Dieser ist wirklich zu empfehlen, da wir in totaler Ruhe die schön gepflegten, Fels exotischen Pflanzen bewundern, und die Vogelwelt hören können. Der Weg geht weiter den Berg hinauf und gibt einen schönen Blick über die Stadt Kyoto frei. Wir genossen die Ruhe und Stille der Natur und gingen dann zurück in Richtung Bambuswald. Den durchquerten wir zusammen, mit vielen anderen Ausflüglern. Am Ende des Weges angekommen, gingen wir in Richtung Bahnhof und suchten dann den Weg zum Bus. Die Haltestelle wurde verlegt, da es so voll auf der Hauptstraße war, dass diese für den Verkehr gesperrt wurde. Wir fanden dann die Ausweich-Haltestelle und fuhren wieder zurück zum Kyoto Bahnhof. Wir wollten noch etwas shoppen gehen aber fanden nicht das richtige für uns. Es war auch so voll, dass wir uns entschieden in Tokio noch einmal zu schauen. Wir fanden dann noch ein Café, wo wir leckeres Matcha Eis und grünen Tee genossen. Auch hier mussten wir erstmal ca. 20 Minuten anstehen.
Dann bummelten wir zum Tempel des Shogun, ein gewaltiges Bauwerk, welches man von außen bewundern konnte.
Abends fanden wir einen kleinen Italiener, wo man verschiedene kleine Tapas Gerichte essen konnte. Mit Pizza, Salat, Antipasti, Tiramisu war es mal eine willkommene Abwechslung zu den Reis, Fisch - und Fleischgerichten. Mir ging es leider wieder schlechter, weshalb ich auf Wein verzichtet habe. Anne genoß es dafür umso mehr.
