Guayaquil
Da wir nun dank der ganzen Faulenzerei gar nicht mehr so viel Zeit hatten bis zu unserem Flug nach Gálapagos, beschlossen wir einfach direkt nach Guayaquil zu fahren, von wo aus...


Veröffentlicht: 23.07.2025





























Nach über 5 Monaten auf dem südamerikanischen Kontinent und über 17000 km in Bussen steigen wir wieder in ein Flugzeug zur Insel San Cristóbal, einer der drei größten Inseln im Gálapagos-Archipel. Wir waren ganz aufgeregt.
Nach dem Prozedere am Flughafen (sehr oberflächliche Biosicherheitskontrolle und 200 USD/pax Nationalpark-Eintritt blechen) ging es zu Fuß in das kleine Örtchen zu unserem Hostel direkt an der Promenade, die Wege sind hier nicht weit. Und dort war alles voll von Gálapagos-Seelöwen! Am Strand, auf der Straße, auf Bänken. Unglaublich und unglaublich toll!
Der zu Fuß erkundbare Teil der Insel is recht überschaubar. Die Tiere sind zahlreich und nicht sehr scheu. Eine kleinere Wanderung durch ziemlich dichtes Gestrüpp zu sehr einsamen schönen Stränden mit zahlreichen Tieren (viele Finken, Eidechsen, Igianas, Spinnen, Insekten) über kleine Hügel aus Vulkangestein und einer Lagune zum Schnorcheln mit Seelöwen und Schildkröten waren die ersten Highlights. Die Fauna und Flora war auch für das ungeübte Auge als einzigartig zu erkennen, brachten und zum Staunen und zum Grübeln nach dem wieso, weshalb und warum.
Außerdem ging es mit einer 360 Grad-Tour einmal rund um die Insel, in denen man in einigen Lagunen und im tiefen Wasser am Felsen Kicker`s Rock wunderbar schnorcheln konnte, was uns fantastische Begegnungen mit Schildkröten, kleinen Haien und Fischen bescherte. Besonders das Schnorcheln und Schwimmen auf quasi hoher See mit richtig vielen Meeresschildkröten war einfach der Wahnsinn.
Die Abende verbrachten wir an gerne an den Seelöwenstränden, die abends von hunderten Tieren zum Übernachten bevölkert werden. Ein einzigartiges Schauspiel mit ohrenbetäubendem Gestöhne, Geruschel und Gebrüll, das nie langweilig wurde anzuschauen. An unserem ersten Tag an einem dieser Strände, der auch als Badestrand genutzt wurde, wurden wir - wie viele andere Touristen - von einem Seelöwen erst mal von unserem Strandtuch vertrieben - die Seelöwen machte es sichtlich Spaß uns Menschen zu foppen und davonzujagen.
Dann ging es per "Fähre" (eigentlich ziemlich ausgenudelte alte Kähne) weiter zur Insel Isabela.
