Valparaíso
Von Santiago aus ging es in die nur ca. 2h entfernte Hafenstadt Valparaiso. Im Vorfeld haben wir ganz unterschiedliche Meinungen zu der Stadt gehört, die von ganz toll zu ganz...


Veröffentlicht: 05.03.2025


















Von Valparaíso aus ging es weiter an der Pazifikküste nach La Serena, eine von Spaniern gegründete Kolonialstadt, die sich in der Vergangenheit häufiger gegen Ureinwohner, Piraten und Erdbebeb behaupten musste.
Hier machen vor allem die Chilenen selber Urlaub, ausländische Touristen haben wir kaum getroffen. Ein ganz großes Ding während unseres Aufenthaltes war der Valentinstag. Die ganze Stadt war geschmückt, an allen Ecken waren Blumenarrangements und Riesenherzen für romantische Fotos aufgestellt, und überall wurden Blumen und Geschenke ver- und gekauft.
Von hier aus wollten wir eigentlich in eins der Observatorien in das schöne Elqui-Valley zum Sterne gucken, aber dieses Erlebnis floppte leider total. Anstatt in das gebuchte Observatorium zu fahren (im Vorfeld wollten die Agentur uns schon irgendein Valentins-Gedöns alternativ andrehen), sind wir in irgendeinen kleinen Ort 2h entfernt von unserem Observatorium gelandet. Hier hat ein verschrobener Kerl uns eine oberflächliche Powerpoint-Präsentation mit zusammengeklauten Folien in seinem Wohnzimmer gehalten, um dann in seinem Vorgarten (die Nachbarn grillten nebenan gemütlich) im Licht der Straßenlaternen durch ein paar Hobby-Teleskope uns Planeten und Sterne zu zeigen, die man auch mit bloßem Auge sehen konnte. Der Höhepunkt sollte dann eine Sternefnotografie vor der alten Gartenmauer sein (wo dann wohl im Nachhinein der tolle Sternenhimmel reingephotoshopt wurde). Die Veranstaltung so schlecht, dass es fast schon wieder witzig war. Als wir uns beschwerten, wurde versucht die Schuld auf uns zu lenken (wir wären in den falschen Bus gestiegen, allerdings sind wir ja vom Hostel direkt abgeholt worden), aber letzten Endes haben wir unser Geld zurückgekriegt. Nur schade, dass wir es nicht zu dem Observatorium geschafft haben!
Was allerdings fantastisch war, war die Bootstour zu den Isla Chanaral, wo wir ENDLICH Wale gesehen haben - das war uns beiden bisher bei all dem Reisen noch nicht vergönnt gewesen.
Und neben den Finnwalen (es war sooo toll) sahen wir auch Tümmler, ein paar Humboldt-Pinguine und eine riesige Kolonie von Seelöwen (>1000), die auf engstem Raum an den Felsen leben und da gerade ihre Jungen aufziehen. Einen riesigen Rabatz und Lärm haben die gemacht! Es hat megaviel Spaß gemacht!
