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Weltraum Nadel

Veröffentlicht: 30.10.2018

Gestern hiess es von Ilwaco Abschied nehmen und auf zu unserem letzten Stopp. Zuerst aber, haben wir noch beim Cape Disappointment Halt gemacht. Gesucht haben wir den Leuchtturm, von welchem man einen tollen Blick auf den Ozean haben soll. Unser Weg ging über Stock und Stein, quer durch den Wald und durch matschige Trampelpfade. Doch wir haben ihn schliesslich gefunden. Und der Blick war super. Zurück dann den gleichen Weg wie man gekommen ist. Und wenn man Glück hat, wie wir, kann man noch wilde und gefährliche Tiere, wie etwa Streifenhörnchen, sehen.

Weiter ging es und so sind wir in Seattle angekommen. Unser Bed and Breakfast ist in Capital Hill, 11th Avenue Inn. David, der Besitzer, ein total netter Mensch. Er hat uns geholfen unsere Koffer rauf zu tragen und uns gleich eine Karte der Stadt gegeben. Zusätzlich dazu eine Liste mit Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und vielem mehr.

Heute mussten wir zeitig los. Schon am Vorabend hatten wir die Tickets für die Space Needle gekauft. Es hiess, dass ohne Tickets Wartezeiten von bis zu einer Stunde aufkommen können. Dies wollten wir natürlich vermeiden.

Schon der Lift verschlug uns den Atem. Mit Glaswänden ging es hoch auf 160 Meter. Oben angekommen hat man eine unglaubliche Aussicht. Gewöhnungsbedürftig ist die drehende Plattform und vorallem der Glasboden. Zum Glück jedoch ist nicht der ganze Boden durchsichtig, sodass manche sich auch am Rand getummelt haben.

Ist nicht jedermanns Sache, dass man sehen kann, wie es 160 Meter unter den Füssen hinunter geht.

Wieder festen Boden unter den Füssen, erst mal eine magenberuhigende Zigarette geraucht.

Einen kurzen Fussmarsch weiter war auch schon unser nächstes Ziel. Der Pike Place Market. Wie bei einem riesigen Wochenmarkt, verkauften die Leute an Ihren Ständen alles nur Denkbare. Von frischem Fisch bis hin zu Comic Büchern, verteilt auf mehreren Stockwerken. Gleich neben dran befindet sich ein historisch wichtiger Punkt. Der aller erste Starbucks. 

Gleich neben dem Markt befindet sich eine kuriose, interessante und zugleich eklige Kunstsammlung. Die Gum Wall, eine Wand voller gekauter Kaugummis. Vor Jahrzehnten als Protest gestartet, gilt es heute als Strassenkunst.

Danach wollten wir eigentlich zum Pier 55. Normalerweise reihen sich hier die Läden aneinander und es gibt auch Fahrgeschäfte. Als wir dort jedoch ankamen, war der Bereich von der Polizei grossräumig abgesperrt. Mehrere Polizeiautos und ein Bombenentschärfungskommando waren vor Ort. Wie wir später herausgefunden haben, wurde im Wasser ein verdächtiger Gegenstand entdeckt. Es wurde jedoch festgestellt, dass das Objekt harmlos war. Also gingen wir in Richtung Stadtzentrum, um die Bibliothek und den Pionier Square zu sehen. Auf dem Weg sahen wir plötzlich eine Menschenmenge und hörten wieder Sirenen. Feueralarm in einem der Gebäude. Schnell waren 2 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor Ort und gingen in das Gebäude. Was genau war, konnten wir nicht feststellen.

Nahe unseres B&B‘s haben wir zu guter Letzt zu Abend gegessen. Im Teriyaki & Wok haben wir super leckeres Hühnchen Süss&Sauer gegessen. Von aussen etwas schmuddelig aber auf jeden Fall empfehlenswert!

Antworten (1)

Iko
Danke, dass durch eure Blog, wir auch mit euch reisen dürften :-)

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