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Feuer, Eis und “Frau”: Ein Tag, der nach Schwefel riecht und im Thermalbad endet

Veröffentlicht: 07.04.2026

Fahrt
Akureyri → Egilsstaðir
Iceland
Attraktion
Goðafoss
Akureyri, Iceland
Sehenswert
Mývatn
Mývatn, Iceland
Sehenswert
Lava-Labyrinth
Mývatn, Iceland
Sehenswert
Hverarönd
Mývatn, Iceland
Sehenswert
Vök Bath
Egilsstaðir, Iceland
Essen
Drei-Gänge-Menü
$$$ · Abendessen
Wer denkt, ein Roadtrip durch Island sei nur kalt, grau und ruhig, hat definitiv noch nie versucht, morgens im „Mallorca-Stil“ einen Platz im Reisebus zu ergattern. Zwischen Fjordblick, Mückenlegenden und internationalen Begegnungen wurde dieser Tag zu einer wilden Mischung aus Naturwundern und inklusive einer Lehrerin, die einfach nur „Frau“ heißt.


Tag 4: Von Akureyri nach Egilsstaðir
Nach einem Frühstück mit phänomenalem Blick auf den Fjord starteten wir heute ungewohnt entspannt in den Tag – Abfahrt erst um 9 Uhr! Fast schon Ausschlafen. Diese seltene Ruhephase nutzten wir natürlich strategisch: Im bewährten „Mallorca-Stil“ wurden erstmal die besten Plätze im Bus gesichert.


Unser erster Stopp führte uns zum beeindruckenden Goðafoss Wasserfall, wo wir überraschend auf eine Schülergruppe aus Kentucky trafen, die ebenfalls in unserem Hotel übernachtet hatte. Schon am Vorabend hatten wir uns mit ihrer Deutschlehrerin aus Bregenz – an der Bar unterhalten. So kam es, dass sich mitten in Island plötzlich die D-A-CH-Region versammelte. Besonders charmant: Die Schüler nennen ihre Lehrerin einfach nur „Frau“. Da kann es dann schon mal heißen: „Go and talk to Frau.“


Weiter ging es zum Mývatn, dem sogenannten „Mückensee“. Mit seinen 37 Quadratkilometern ist er beeindruckend groß – heute allerdings größtenteils zugefroren. Ein klarer Vorteil, denn im Sommer soll es hier so viele Mücken geben, dass man ohne Netz kaum eine Chance hat. Praktisch, dass der örtliche Supermarkt genau diese Netze verkauft.


Die Landschaft wurde danach zunehmend surreal: Im Lava-Labyrinth fühlten wir uns wie auf einem anderen Planeten, bevor wir in Hverarönd ankamen – einem geothermalen Gebiet voller blubbernder Schlammlöcher und dampfender Fumarolen, aus denen Schwefelgas aufsteigt. Der Geruch? Sagen wir mal… gewöhnungsbedürftig. Aber genau hier trafen wir auch wieder Sandra aus Kentucky – Telefonnummern wurden ausgetauscht, Island verbindet eben.


Gegen 17 Uhr erreichten wir schließlich unser Hotel. Doch an Ausruhen war noch nicht zu denken: Schnell die Badesachen geschnappt und ab ins Vök Bath, ein geothermisches Thermalbad direkt am See. Warmes Wasser, kalte Luft, ein Drink an der Bar – der perfekte Ort, um Körper und Geist wieder in Ausgleich zu bringen.


Jetzt lassen wir den Abend entspannt ausklingen – mit einem Drei-Gänge-Menü, bei dem Dorsch die Hauptrolle spielt. Müde, satt und voller Eindrücke werden wir später ins Bett fallen. Und eines ist sicher: Island überrascht uns jeden Tag aufs Neue.


#stay tuned

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