Ein gelungener Start: Dank Bruder Taxi entspannt in Frankfurt angekommen
Tag 1: Weil am Rhein - Frankfurt Unser erster Reisetag begann direkt mit einer kleinen Planänderung: Wegen einer Baustelle auf den Gleisen fiel unsere ursprüngliche...

Veröffentlicht: 05.04.2026








Der zweite Tag unserer Reise begann entspannt – mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel in Frankfurt. Statt direkt ein Taxi zu nehmen, entschieden wir uns für einen kleinen Spaziergang zum Flughafen. Ein paar Kilometer an der frischen Luft klangen nach dem perfekten Start in den Tag – und Zeit hatten wir schließlich genug.
Am Flughafen angekommen, waren wir dann tatsächlich sehr früh dran. Das hatte allerdings einen unerwarteten Vorteil: Wir entdeckten einen ruhigen, abgelegenen Bereich mit futuristischen, raumkapselartigen Sitzgelegenheiten. Der perfekte Ort, um noch einmal durchzuatmen, bevor das Abenteuer richtig beginnt.
Unser Flugzeug: eine Boeing 757-200 der Icelandair, Kennung TF-FIO – und wie viele Maschinen der Airline nach einem isländischen Vulkan benannt: Krafla. Baujahr April 1999, also ein echter Klassiker der Lüfte. Mit genau dieser Mischung aus Nostalgie und Abenteuergefühl hoben wir Richtung Norden ab.
Die Landung in Reykjavik hätte kaum eindrucksvoller sein können: eine schneebedeckte Landschaft, die sofort klarmachte – wir sind angekommen in Island.
Am Flughafen wurden wir von unserem Reiseleiter Ullrich empfangen – ein sympathischer Island-Experte, der sofort Vertrauen ausstrahlte. Dort trafen wir auch zum ersten Mal auf unsere Mitreisenden: eine Gruppe von insgesamt 24 Personen. Die nächsten Tage werden also nicht nur landschaftlich, sondern auch menschlich spannend.
Die erste Busfahrt zum Hotel brachte direkt eine kleine Herausforderung mit sich – einem Mitreisenden wurde schlecht. Hoffentlich wird das bald besser. Ihm noch gute Besserung.
Am Abend zog es uns in das einzige geöffnete Restaurant in der Umgebung – einen Italiener. Zwei üppige Pizzen und zwei Bier später waren wir um stolze 70 Euro ärmer. Willkommen auf Island. Dafür gab es aber auch eine nette Begegnung mit einem neugierigen Einheimischen, der uns interessiert über unsere Reise ausfragte – ein erster kleiner Einblick in die isländische Gastfreundschaft.
Zurück im Hotel ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Eine Sache fiel sofort auf: Die Heizung lief auf Hochtouren – gefühlt direkt gespeist aus einem Vulkan. Authentischer geht’s kaum.
Doch während wir uns auf die kommenden Tage freuten, kam bereits die erste Unsicherheit auf: Für morgen ist ein Sturm angekündigt. Noch ist unklar, ob unsere geplante Route eingehalten werden kann.
Island zeigt schon jetzt: Hier läuft nichts ganz nach Plan – und genau das macht den Reiz aus.
Stay tuned…
