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Bonfire&Dublin

Aufstehen im Studentenwohnheim, 20 Minuten zur Arbeit laufen, nach 6 Stunden im Finanzbüro einkaufen und mit neu gewonnen Freunden ausgehen. Der Alltag in Belfast hat sich eingestellt und die Feiertage beginnen. 

Die historisch bedingten Konflikte zwischen den irisch stämmigen Katholiken die für ihre Gleichberechtigung kämpfen und den englisch stämmigen Protestanten, hat in den 1970er Jahren in einem Bürgerkrieg gegipfelt, in dem es nur noch um das auslöschen des Konfliktpartners ging. An diese babarische Zeit sollen die Bonfire und eine Parade erinnern. Dieses Vorgehen habe ich mir aus der sicheren Entfernung des Cave Hills angeschaut, da brennende Autos und Straßenkonflikte keine Seltenheit sind. Die Parade am nächsten Tag war sehr beeindruckend und patriotisch. 

Beide Gedenkveranstaltungen erschliessen sich mir nicht. In den Bonfire’n wurden irische Flaggen verbrannt und die Parade war sehr englisch lasting. Wurde hier an die Unterdrückung der Iren in Ihrem Heimatland oder eher an die historische Überlegenheit der Engländer erinnert? Anscheinend ist die Trennung der Kulturen im 21. Jahrhundert noch allgegenwärtig.

Die aufregende Woche ging weiter, über neu gewonnene Kontakte reiste ich und zwei deutsche Mädels nach Dublin und erkundeten die Stadt und das nahe liegende Dorf Howth. Nach vielen Abenteuern startete ich Krank in meine 4. Woche in Belfast.

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