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Soroa

Veröffentlicht: 21.02.2020

19. Februar 2020

Gestern bin ich nicht gut drauf gewesen. Heute habe ich meine Erwartungen an die Realität angepasst. Jetzt geht es mir besser. Wir werden wohl keinen Blog schreiben und immer wenn es möglich ist, einige Bilder schicken.

Zum Stadtrundgang in Havanna gibt es doch noch einiges zu sagen: gut ist, das Jenifer, so heißt die freundliche Stadtführerin uns Dinge gezeigt hat , die möglicherweise so mach anderer Verschwiegen hätte, z. B. die Lebensmittelmarken und die sehr preiswerte Abgabe von Reis und Brot an alle Cubaner, ob sie bedürftig sind oder nicht. Sie zeigt uns, wie die Menschen in der Innenstadt leben, auf engstem Raum, im Häusern, die aus den Zeiten von 1950 stammen und abgewohnt sind. Sie erklärt uns die Religionen der aus Afrika hierher verschleppten Menschen und die Auswirkungen der Opferungen von lebenden Tieren und die Verschmutzungen in den umliegenden Wäldern. Und sie zeigt uns ihren Stolz auf ihre Herkunft und auf Kuba. Wir sind aufmerksam und fragen viel.Und zum Abend sind wir wieder müde, anstatt in Cafes oder Bars abzuhängen, gehen wir früh zu Bett.

Nun zum heutigen Tag, es hat einiger Mühe bedurft, das Leihauto in Empfang zu nehmen, schließlich hat ein Vermieter von Autos herausgefunden, dass in unserem Hotel das Auto zur Verfügung gestellt wird. Soweit so gut, doch unser Auto steht 30 Minuten in westliche Richtung entfernt, und so ruft man nach einem Fahrer, der uns dahin bringt. Ja, und da steht der Hirsch und wartet auf eine neue Fahrt. Der Spaß kostet auf die Schnelle mal eben 400 konvertiten Pesos und wir müssen schon wieder Geld cambionnen. Im Hotel Alessandro, wo unser Auto steht , rät man uns ,in die nahe gelegene Bank zu gehen. Und wir beobachten die große Disziplin und Gelassenheit der Einheimischen, wenn sie auf die Erledigung ihrer Geldgeschäfte warten. Bei uns dauert das Geldwechseln auch recht lange, warum, das erschließt sich uns nicht.

Dann fahren wir los, sind schnell auf der Autobahn und schnell fast alleine auf der Straße. Mit Privatautos haben sie es hier nicht so. Die Unterkunft haben wir nicht auf Anhieb gefunden, und wir haben auch nicht die richtige Person gefragt, sondern die einzige Blöde im Dorf.

Die Gastgeber der Unterkunft freuen sich uns zu sehen, eine Hosbedaje , sauber und gepflegt mit etlichen kühlen Bieren im Kühlschrank.

Wir stärken uns und laufen los zu den Highlights der Region, Orchideenpark, Schwefelbad und natürlicher Badepool. Für die Orchideen ist derzeit keine Hauptsaison, für Wanderungen steil bergauf auch nicht.

Trotzdem sehen wir einige sehr schöne Blüten. Nach einer Stärkung, wieder hat der Barmann meinen Gatten gefragt, ob der Mojito stark genug ist, sehen wir, das bei der Schwefelbadewanne keiner zuständig ist und laufen zum natürlichen Badepool. Muchio Frio, die frisch gelaufenen Blasen an den Füßen mögen das kalte Wasser.

Abendessen gibt es in der Hosbedaje, frittierter Fisch aus dem Meer, Manjok und Reis. 
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Antworten (2)

Susanne
Dafür das für die Orchideen gerade keine Hauptsaison ist, sind sie sehr schön.

Regina
ja aber es könnten sehr viel mehr sein. Das haben wir im Oktober in Argentinien gesehen, die meisten Töpfe waren blütenleer.

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