Lieblos Cafe
30.05.2017 Von Chattanooga geht es in Richtung Nashville. Südöstlich davon beginnt der Natchez Trace Parkway, dem wir bis Tupelo, der Geburtsstadt von Elvis folgen wollen. Aber...

Veröffentlicht: 02.06.2017
31.05.2017
Das erste Wildes-Campen-Frühstück und dann zum Geburtshaus von Elvis. Auf dem Weg dorthin ein Tier, dass wir nicht zuordnen können. Der Geist des King?
Dann Denkmalfrevel am frühen Morgen. Eine weiße weibliche Person wurde gesehen, wie sie die Schaukel auf der Porch des Geburtshauses mißbrauchte. Dabei hat hier der King das Rocken und Rollen geübt!
Spaß beiseite. Die Gedenkstätte ist liebevoll und zurückhaltend gestaltet. Wenn auch die Gegend nicht mehr ärmlich ist wie in den 12 Jahren, in denen er hier lebte, bekommt man doch eine Ahnung von seinen Anfängen.
Weiter geht es nach Memphis, immer noch Tennessee. Angemessen steigen wir in Graceland ab. Lisa Marie hat einen Campingplatz für uns direkt gegenüber dem bescheidenen Anwesen ihres Vaters in Betrieb.
Der Platz ist nicht so königlich, geht aber in Ordnung. Wir haben keinen Schatten, aber dafür entdecken wir eine Klimaanlage im Wagen. Dekadent, aber...
Wir fahren mit dem Gratis-Shuttle zum Sun-Studio und betreten geweihten Boden. In der Innenstadt buchen wir direkt für den folgenden Tag eine Besichtigung bei der Gibson Gitarren-Fabrik und laufen über die Beale-Street zum Missisippi. Wir entdecken das Museum von Ernest Withers, eines Fotografen aus Memphis, der u. a. der Fotgraf von Martin Luther King war.
Zurück auf dem Campingplatz stellen wir fest, dass die Klimaanlage nicht läuft. War ja auch zu dekadent! Der Strom ist im Ganzen Bezirk ausgefallen, weil jemand auf dem Elvis Boulevard einen Lichtmast umgefahren hat. Es wird warm in unserer Hütte und nach und nach gehen alle Generatoren auf dem Platz an. Die Luft erinnert an den Start in Indianapolis.
Wir fahren am nächsten Tag vorzeitig ab. Wir besuchen das Bürgerrechtsmuseum und die Gibson Gitarrenfabrik und machen uns auf den Weg nach Little Rock, Arkansas.