Good Morning Vietnam!
Endlich Urlaub...das nächste Abenteuer und eine neuer Länderpunkt stehen bevor. Am Montagmorgen ging es 4 Uhr Richtung Prag. Der kurze City-Hopper nach Frankfurt war schnell...

Veröffentlicht: 09.07.2026
Die Abreise gen Halong Bay heute Morgen war etwas holprig. Nadi und ich waren wie immer "well prepaired", Mara hingegen etwas schläfrig. Aufstehen, Packen, Frühstück alles auf die letzte Rille. Diese Verzögerungen sorgten bei mir für erhöhten Puls und führten im Anschluss dazu, dass ich einige meiner Utensilien im Hotel in Hanoi vergaß. Für die kommenden Stunden war die Stimmung daher erwartungsgemäß frostig.
Nach der Ankunft in der Bay kühlte ich mein Gemüt mit einem Getränk auf Betriebstemperatur zurück. Der Check in verlief problemlos und unsere erste kleine Kreuzfahrt stand bevor. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung gab es ein Update zum Ablauf der kommenden 24 Stunden an Board der Dragon Pearl 2 von Indochina Junk. Einige Aktivitäten wie Inselhopping, Kajaking, Squid-Angeln und der Besuch eines schwimmenden Fischerdorfes stehen auf dem Programm. Darüber hinaus wurden fünf Mahlzeiten angekündigt. Herausforderung angenommen!
Wir bezogen im Anschluss unsere charmanten wenn auch etwas in die Jahre gekommen Kabinen. Um 13 Uhr gab es das erste acht Gänge Menü zum Mittag. Es ist ziemlich beeindruckend was die Jungs hier auf die Teller gezaubert haben, insbesondere dann, wenn man die Kombüse an Board gesehen hat.
Unsere Fahrt in die Halong Bay, beziehungsweise die etwas ruhigere Bai to long Bay, führte uns vorbei an einigen beindruckenden Kalksteinformationen, von denen es hier ca. 2000 gibt. Das Gebiet ist ein UNESCO Weltkulturerbe und darf sich offiziell als Weltwunder bezeichnen.
Unser Schiff schipperte uns gemütlich durch das Südchinesische Meer, genauer gesagt durch den Golf von Tonkin, welcher insbesondere während des Vietnamkrieges eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Die Szenerie ist beindruckend und ein Besuch daher unbedingt empfehlenswert.
Nach dem erneut sehr leckeren Abendessen versuchten wir uns im Tintenfischangeln. Es ist keine Überraschung, dass der Versuch mit den Bambusangeln erfolglos blieb.
Wir genießen nun auf dem Oberdeck unserer kleinen Dschunke den Abend und lauschen den schiefen Klängen der Karaoke-Darbietungen von den Nachbarbooten.
Ihr verpasst hier nix...wir sagen daher für heute:
Chùc ngù ngon!
