Veröffentlicht: 07.01.2026


































###English Version below###
Wow ich kann es kaum glauben, dass wir uns jetzt schon im neuen Jahr befinden. Ich bin doch gerade erst losgefahren mit meiner Emma. 8 Monate sind wir jetzt schon unterwegs.
Reflektieren
Die Zeit zwischen Weihnachten und nun in den Beginn des neuen Jahres hinein, habe ich mir ganz bewusst Zeit genommen um zu reflektieren. Ich habe mich mit den Raunächten beschäftigt die 12 Nächte „zwischen den Jahren“ die den Unterschied zwischen dem Mondkalender (Lunar 354 Tage) und dem Sonnenkalender (Solar 365 Tage) darstellen. Es ist eine Zeit in der unsere Vorfahren innegehalten haben, die dunkle, raue, kalte Zeit geehrt haben. Sich ganz bewusst zurückgezogen haben, keine Arbeiten verrichtet haben, keine Wäsche gewaschen. Man sagt, in dieser Zeit, ist der Schleier zwischen unserer physischen und der feinstofflichen, spirituellen Welt sehr dünn und die Geister unserer Vorfahren, Ahnen und auch Wesen der Anderswelt sind präsent und wir können mit ihnen leichter in Kontakt treten.
Für mich fühlen sich diese Tage und Nächte magisch an, selbst hier am anderen Europas, ist es deutlich spürbar. Ein düsteres, raues Gefühl. Nachdenklich. Melancholisch. Besinnlich. Tiefer, als könnte ich meinen Seelenruf lauter hören als sonst.
Im letzten Jahr ist viel passiert. Ich habe mich in einen Ort in der Schweiz verliebt. Bin mit meiner Emma bis ans nördlichste Ende Europas gefahren. Bin für mich eingestanden. Habe eine Hochzeit mit meinen Freunden gefeiert. Habe noch einmal 2 Monate an meinem Herzensort verbracht um schließlich aufzubrechen um den Winter hier in Portugal zu verbringen.
Was habe ich 2025 über mich gelernt?
Ich würde sagen, dass es definitiv das herausforderndste und gleichzeitig das erfüllendste Jahr meines Lebens war. Die ersten Monate war ich viel auf mich allein gestellt. Die Reise in den Norden hat viel mentale Stärke von mir abverlangt. Oft habe ich mich unsicher, allein, überfordert gefühlt. Mein Nervensystem war in ständigem Fight or Flight Modus. Rückblickend war das das größte Learning in diesem Jahr. Ich habe gelernt mich selbst zu halten. Ich habe gelernt, dass es nichts und niemanden im Außen braucht das mich rettet oder hält. Ich habe gelernt, dass ich stark genug bin um mich selbst zu tragen. Mir Raum zu geben, für die Emotionen die gefühlt werden wollen, die durch mich durch wollen, ohne sie zu verurteilen, ohne sie überzubewerten oder etwas ändern zu wollen.
Ich habe auch angefangen mutiger zu sein, mutiger in zwischenmenschlichen Beziehungen. Mir weniger Sorgen und Gedanken darüber zu machen, was andere über mich denken oder ob ich mich falsch verhalten könnte. Ich habe gelernt meine Bedürfnisse wahrzunehmen und angefangen diese zu Kommunizieren, doch dies wird definitiv ein großes Kapitel im neuen Jahr. Empowerment. Mich mit meiner Shakti-Energie zu verbinden. Die Energie die in unserem Sakralchakra sitzt. Ort der Kreativität, weiblicher Schöpferkraft, unserer Sensibilität, Sinnlichkeit und Sexualität.
2026
2026 lade ich ein, noch mehr existenzielle Sorgen, vor allem im Bezug auf Geld, Lebenssituation und Zukunft, frei zu lassen. Einen vernünftigen Umgang damit zu finden, sodass sie mich nicht mehr fühlen lassen, als würde ich in den nächsten Minuten sterben, wenn ich nicht sofort eine Antwort auf diese offenen Fragen habe. Stattdessen möchte ich mehr Vertrauen einladen, mehr Vertrauen in das Unbekannte, vertrauen in die Führung und in den Plan des Universums. Mehr zu lauschen, hinzuhören, Zeichen zu erkennen und auf das was mir das Leben schickt, zu reagieren.
Danke
Ich möchte auch Danke sagen, dass du so aufmerksam diesen Block verfolgt hast. Danke wenn du für meine Weihnachts-Aktion gespendet hast. Danke für dein Interesse, deine Kommentare, Nachrichten.
Heute habe ich noch eine Reflexionsfrage für dich:
Wann und in welcher Situation im vergangenen Jahr hast du dich erfüllt und dankbar gefühlt?
All my love
Namaste
Michie & Emma
####Englisch version#
Wow, I can hardly believe that we are already in the new year. I just set off with my Emma. We have been on the road for 8 months now.
Reflecting
I deliberately took time to reflect between Christmas and now, at the beginning of the new year. I studied the Twelve Days and the 12 nights “between the years” that represent the difference between the lunar calendar (354 days) and the solar calendar (365 days). It is a time when our ancestors paused to honor the dark, harsh, cold season. They consciously withdrew, did no work, and did no laundry. It is said that during this time, the veil between our physical and the subtle, spiritual world is very thin, and the spirits of our ancestors, forebears, and beings from the otherworld are present, making it easier for us to connect with them.
For me, these days and nights feel magical, even here on the other side of Europe, it's clearly noticeable. A dark, raw feeling. Thoughtful. Melancholic. Contemplative. Deeper, as if I could hear my soul calling louder than usual.
A lot has happened in the last year. I fell in love with a place in Switzerland. I drove with my Emma to the northernmost tip of Europe. I stood up for myself. I celebrated a wedding with my friends. I spent another two months in my favorite place before finally setting off to spend the winter here in Portugal.
What did I learn about myself in 2025?
I would say that it was definitely the most challenging and at the same time the most fulfilling year of my life. During the first few months, I was very much on my own. The trip to the north demanded a lot of mental strength from me. I often felt insecure, alone, and overwhelmed. My nervous system was in constant fight-or-flight mode. Looking back, that was the biggest lesson I learned this year. I learned to hold myself. I learned that I don't need anything or anyone outside of myself to save or hold me. I learned that I am (strong) enough to carry myself. To give myself space for the emotions that want to be felt, that want to flow through me, without judging them, without overestimating them or wanting to change anything.
I have also started to be more courageous, more courageous in interpersonal relationships. To worry less and think less about what others think of me or whether I might be behaving incorrectly. I have learned to recognize my needs and have started to communicate them, but this will definitely be a big chapter in the new year. Empowerment. Connecting with my Shakti energy. The energy that resides in our sacral chakra. The seat of femininity, our sensitivity, sensuality, and sexuality.
2026
In 2026, I invite myself to let go of even more existential worries, especially those related to money, my life situation, and the future. I want to find a reasonable way of dealing with them so that they no longer make me feel as if I am going to die in the next few minutes if I don't have an immediate answer to these unresolved questions. Instead, I want to invite more trust, more trust in the unknown, trust in the guidance and plan of the universe. To listen more, to hear, to recognize signs and to respond to what life sends me.
Thank you
I would also like to say thank you for following this blog so attentively. Thank you for donating to my Christmas campaign. Thank you for your interest, your comments, and your messages.
Today I have another reflection question for you:
When and in what situation in the past year did you feel fulfilled and grateful?
All my love
Namaste
Michie & Emma
