What a year!
Rückschau und Reflexion

Veröffentlicht: 05.02.2026























































###English Verion below###
Oh Boy what a January. Den Januar habe ich die meiste Zeit in Portugal rund um Lissabon, Ericeira, Peniche, Bombarral und Évora verbracht bis mich die Kälte bis nach Südspanien verschlagen hat. Ich habe die Surfer in Ericeira am bekannten Riberia Beach beobachtet, bin am Neujahrstag nackt in den Atlantik gesprungen, habe den berühmten Steinkreis von Evora besucht und abgeschiedene Nächte an idyllischen schwedischen Seen verbracht.
Back in the rollercoaster
Nach dem Jahreswechsel, an der Seite von lieb gewonnenen Menschen, hat mich das Alleinsein und die damit einhergehenden zurückkehrenden Gedanken und Sorgen, die ich in den Raunächten so sehr verabschiedet habe, nochmal mit aller Wucht eingeholt. Selbstzweifel, finanzielle Ängste, Aushalten einer unbekannten Zukunft haben mich in meinem Kopf und Körper gefangen gehalten. Irgendwie habe ich tief drin gespürt, dass sich gerade etwas verändert, mein Gehirn etwas umprogrammiert und es sich vielleicht gerade deshalb so unbequem und unangenehm anfühlt.
Doch es geht weiter
Jedenfalls habe ich im Januar schon so viel gelernt. Habe gelernt noch unabhängiger und autarker zu reisen. Mutiger mit dem Alleinsein an verlassenen Orten umzugehen. Zum überleben, nicht immer eine heiße Dusche zu brauchen und nicht zu verhungern nur weil einmal die Haferflocken ausgegangen sind. Noch dazu habe ich etwas ganz wunderbares wiederentdeckt.
A spark
Ich habe gemerkt, dass mein Herz, welches lange Zeit verschlossen war und heilen musste, ein kleines bisschen Platz gemacht hat, Raum geschaffen hat, mir gezeigt hat, dass es wieder bereit ist so etwas Liebe hineinzulassen. Auch wenn es gerade nicht der Zeitpunkt ist, ich noch so viel zu entdecken und zu erfahren habe, ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass sich da ein neuer Raum geöffnet hat.
Philosophieren über die Liebe
So viel habe ich in diesem Monat über die Liebe nachgedacht. Fragen wie, kann wahre Liebe alles überstehen? Wann, wie und warum kann Liebe nicht genug sein?
Für mich stelle ich immer wieder fest, Nein, Liebe kann nicht alles überstehen und sie ist manchmal nicht genug. Nicht um ihrer selbst Willen, aber manchmal ist Liebe nicht dazu gedacht, dass 2 Seelen diese gegenseitige Liebe zur gleichen Zeit am gleichen Ort in physischer Form ausleben. Das bedeutet nicht, dass diese Liebe nicht echt, wahr oder real ist.
Ich für mich glaube, dass wahre Liebe über Zeit und Raum hinausgeht. Es die Lebensumstände manchmal nicht möglich machen sie auszuleben. Aber der Liebe ist es egal ob sie in unserer materiellen Welt präsentiert wird. Nur weil das nicht immer möglich ist, ist die Liebe deswegen nicht weniger wert. Sie ist viel mehr ein Gefühl, dass in uns wirkt und lebendig ist, nicht im Gegenüber, nicht in der physischen Beziehung zweier Körper.
Und wenn sich dann doch diese 2 Seelen zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden, sie die gleiche Richtung einnehmen, ist es umso schöner, sie gemeinsam zum leben zu erwecken und zu ehren. Außerdem glaube ich, dass wir Menschen, die wir einmal wahrhaftig geliebt haben, immer lieben werden. Unser Herz hat so viel Platz für all die Seelen die sich mit uns verbinden wollen und nur weil eine physische Liebe zuende geht, heißt das weder, dass diese Liebe nicht echt war oder weg ist, noch dass sich nicht ein neuer Funken, ein neues Plätzchen für Liebe in unseren Herzen breit machen kann.
Sehr philosophische Worte heute, aber ich liebe es solche Texte zu schreiben und meinen Gedanken und Gefühlen freien lauf zu lassen. Und damit möchte ich es heute auch belassen. Fühlt euch gedrückt, danke, dass ihr noch dabei seid.
All my love
Namaste
Michie & Emma
###ENGLISH VERSION####
Oh boy, what a January. I spent most of January in Portugal around Lisbon, Ericeira, Peniche, Bombarral, and Évora until the cold weather drove me down to southern Spain. I watched the surfers in Ericeira at the famous Riberia Beach, jumped naked into the Atlantic Ocean on New Year's Day, visited the famous stone circle in Evora, and spent secluded nights by idyllic Swedish lakes.
Back in the rollercoaster
After the turn of the year, surrounded by people I had grown fond of, the loneliness and the accompanying recurring thoughts and worries that I had said goodbye to so fervently during the Twelve Days of Christmas came rushing back with full force. Self-doubt, financial fears, and the uncertainty of an unknown future kept me trapped in my head and body. But, somehow, I felt deep down that something was changing, that my brain was reprogramming itself and that this was perhaps why it felt so uncomfortable and unpleasant.
But life goes on
In any case, I have already learned so much in January. I have learned to travel even more independently and self-sufficiently. To be more courageous in dealing with being alone in deserted places. To survive, to not always have a hot shower, and to not starve just because I ran out of oats. On top of that, I rediscovered something wonderful.
A spark
I have noticed that my heart, which was closed for a long time and needed to heal, has made a little bit of space, created room, shown me that it is ready to let love in again. Even if now is not the time, I still have so much to discover and experience, it is a wonderful feeling to know that a new space has opened up.
Love & philosophy
I've thought so much about love this month. Questions like, can true love survive anything? When, how, and why can love not be enough? For me, I keep coming back to the conclusion that no, love cannot survive everything, and sometimes it is not enough. Not for its own sake, but sometimes love is not meant for two souls to live out their mutual love at the same time in the same place in physical form. That does not mean that this love is not genuine, true, or real. I believe that true love transcends time and space. Sometimes life circumstances make it impossible to live it out. But love doesn't care whether it is presented in our material world. Just because that is not always possible does not make love any less valuable. It is much more a feeling that works within us and is alive, not in the other person, not in the physical relationship between two bodies.
And when these two souls find themselves in the right place at the right time, heading in the same direction, it is all the more beautiful to see and honor them together.
I also believe that we will always love the people we have truly loved. Our hearts have so much room for all the souls who want to connect with us, and just because a physical love comes to an end, it doesn't mean that this love wasn't real or that it's gone, nor that a new spark, a new place for love, can't spread in our hearts.
Very philosophical words today, but I love writing texts like this and letting my thoughts and feelings run free. And I'll leave it at that for today. Big hugs to you all, thank you for still being here.
All my love
Namaste
Michie & Emma