Hej, ab in den Süden
NEW - Blog also in English Vom Nordkapp über Finnland nach Schweden - Durchatmen

Veröffentlicht: 18.08.2025









































*English Version below*
Long Story Short.
Über unsere Reise durch Schweden könnte ich einen Roman oder vielleicht besser ein Drama schreiben. Ehrlicherweise existiert auch schon ein unendlich langer Text mit der detailierten Reise, welchen ich einfach nicht fertigstellen kann. Deshalb möchte ich das Kapitel Schweden hier gern kurz und knapp zusammenfassen.
Julia und ich hatten also den Plan, von Lulea im Norden von Schweden, über Stockholm nach Copenhagen zu fahren. Für die Strecke hatten wir 2,5 Wochen Zeit.
Da bahnt sich was an
Nach einer ersten wunderschönen Nacht und einem vollen 2. Tag hatten wir uns einen Stellplatz am „Killingssand“ Strand rausgesucht. Dort haben wir uns mit dem Auto leider im Sand festgefahren. Wir konnten uns nach einer Weile selbst befreien. Am nächsten Tag wollten wir ein bisschen Strecke machen. Dann ist mir aufgefallen, dass das Bremspedal von Emma nach und nach immer schwächer wurde. Die Bremsleistung hat stark nachgelassen und nach einer Weile konnte ich das Bremspedal komplett durchtreten.
So haben wir 1,5 Wochen damit verbracht, von Werkstatt zu Werkstatt zu ziehen auf der Suche nach Hilfe und fähigen Menschen die unser Problem lösen konnten. Leider ist es im Juli in Schweden aufgrund Nationaler „Ferien“ sehr schwierig überhaupt eine geöffnete Autowerkstatt zu finden.
Im Großen und Ganzen waren die Schweden aber sehr hilfsbereit, wenn eine Werkstatt geöffnet hatte, wurde immer gleich versucht uns zu helfen.
Endlich die Rettung
Nach allerlei Versuchen das Problem zu lösen, haben wir schließlich noch einen letzten Versuch gestartet. In der Werkstatt hat man sich sehr bemüht uns zu helfen. Die Mitarbeiter haben festgestellt, dass der Bremskraftverstärker defekt ist und haben es sogar geschafft für den nächsten Tag ein Ersatzteil aus einem anderen Wagen zu organisieren und bei uns einzubauen. Somit konnten wir dann endlich, nach einer unangenehmen Nacht auf dem Parkplatz der Werkstatt, am nächsten Tag mit Emma wieder losfahren.
Zum Glück wurde diesemal das Problem endgültig gelöst und wir konnten unsere restliche Zeit von Tag zu Tag mehr genießen.
Nebenbei haben wir trotzdem einige schöne Orte besucht, standen an mehreren wunderschönen Seen mit glasklarem Wasser. Sind im Skuleskogen Nationalpark gewandert, haben Fika (Kaffe & Zimtschnecke) im Sommercafe gemacht und uns noch nie so oft über unser derzeitiges Befinden ausgetauscht.
Zurück ins Vertrauen
Als wir endlich wieder sorgenfrei unterwegs waren, haben wir das historische Friluftsmuseet „Gamla Uppsala“ besucht, wo es noch alte Hügelgräber der Kelten, eine hübsche alte Kirche und ein kleines altes Bauerndorf zu besichtigen gab.
Der Süden
In Stockholm haben wir das Wetter bei Fika und einem leckeren veganem Abendessen genossen und versucht uns einmal wieder frei und leicht zu fühlen.
Anschließend haben wir noch Michel aus Löneberga auf dem Katulthof und das Örtchen Bullerbyn besucht.
Abenteuerlich wie bei Lara Croft wurde es dann in einer stillgelegten Schiefermiene, die durch einen 30 Meter langen, dunklen Tunnel führte.
Wir besuchten noch einen Nationalpark im Moor und haben unseren letzten Abend in Malmö wieder mit einem Leckeren Abendessen und einem Stadtbummel ausklingen lassen.
Am letzten Tag überquerten wir die Öresundbrücke wo Julia dann von Copenhagen zurück nach Hause geflogen ist.
All my love & Namasté
Michie and Emma
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ENGLISH
Long story short.
I could write a novel, or perhaps better yet, a drama about our trip through Sweden. To be honest, I already have an endless text detailing the trip, which I just can't seem to finish. That's why I'd like to summarize the Sweden chapter here briefly and concisely.
Julia and I had planned to drive from Lulea in northern Sweden to Copenhagen via Stockholm. We had 2.5 weeks for the trip.
Something's brewing
After a wonderful first night and a full second day, we found a parking spot at Killingssand Beach. Unfortunately, we got stuck in the sand there. After a while, we were able to free ourselves. The next day, we wanted to cover some distance. Then I noticed that Emma's brake pedal was gradually getting weaker. The braking performance deteriorated significantly, and after a while I could press the brake pedal all the way down.
So we spent 1.5 weeks going from garage to garage looking for help and skilled people who could solve our problem. Unfortunately, it is very difficult to find an open car repair shop in Sweden in July due to the national “holidays.”
Overall, however, the Swedes were very helpful; whenever a repair shop was open, they always tried to help us right away.
Finally, rescue
After trying everything to solve the problem, we finally made one last attempt. The workshop staff went to great lengths to help us. They determined that the brake booster was defective and even managed to organize a replacement part from another car for the next day and install it for us. So, after an unpleasant night in the workshop parking lot, we were finally able to set off again with Emma the next day.
Fortunately, the problem was solved for good this time, and we were able to enjoy the rest of our trip more and more each day.
We still visited some beautiful places, stood by several gorgeous lakes with crystal-clear water, hiked in Skuleskogen National Park, had fika (coffee and cinnamon buns) at a summer café, and talked more than ever about how we were feeling.
Back to trust
When we were finally able to travel without worries again, we visited the historic Friluftsmuseet “Gamla Uppsala,” where we saw ancient Celtic burial mounds, a pretty old church, and a small old farming village.
The south
In Stockholm, we enjoyed the weather with fika and a delicious vegan dinner and tried to feel free and lighthearted once again.
Afterwards, we visited Michel from Löneberga at the Katulthof and the village of Bullerbyn.
It was as adventurous as Lara Croft in a disused slate mine, which led through a 30-meter-long, dark tunnel.
We visited a national park in the moor and ended our last evening in Malmö with a delicious dinner and a stroll through the city.
On the last day, we crossed the Öresund Bridge, where Julia flew back home from Copenhagen.
All my love & Namasté
Michie and Emma
