Mein Herz ist voller Liebe
Abschiedsfeier mit Freunden und Familie

Veröffentlicht: 14.04.2025
Los ging’s!
Am Samstag 12.04.2025 war es nun endlich so weit. Emma war startklar und die Standheizung wurde erfolgreich eingebaut.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit meiner Familie ging es an den Abschied. Nachdem alle noch ihre Handabdrücke in Emma hinterließen wollten meine beiden Nichten Lena und Annabell (Namen geändert) gar nicht mehr aus Emma heraus. Sie wollten unbedingt mitfahren. Es war ein tränenreicher Abschied, weil die beiden so gern mitgefahren wären.
Es hat mich sehr gerührt das so zu sehen, dass ich doch irgendwie ein Teil in Ihrem Leben geworden bin.
Ich konnte das ganze noch gar nicht richtig realisieren und greifen.
So brach ich auf in Richtung Schweiz. Wo ich für 4 Wochen ein Voluntariat in einem Yoga- Seminarhaus, der Schweibenalp, absolvieren würde. Für den Weg habe ich 5 Tage eingeplant, um mich noch ein wenig einzuleben.
Mein erster Halt
Nach einer angenehmen Fahrt ohne Stau kam ich am Sunnawirt in der Nähe von Schloss Neuschwanstein im Allgäu an. Ein Gästehaus mit Restaurant und einigen Wohnmobilstellplätzen in einem wunderschönen Tal umgeben von Bergen. In Laufweite der Heiterwanger See und der Plansee.
Die erste Nacht
Hier habe ich also die erste Nacht verbracht. Ich war erstaunt wie gut ich mit den von mir besorgten Gadgets klarkam und dass alles gut funktioniert hat. Ich habe auch gleich interessierte Nachbarn angezogen.
Ich konnte einigermaßen gut schlafen. Als ich um 6 Uhr bei 8 Grad im Bus aufgewacht bin. Das war schon frostig kalt und somit hab ich dann auch gleich mal die Standheizung ausprobiert. So konnte ich angenehm in den Tag starten.
Nach meiner ersten Yogasession hinter dem Haus haben ich mich fertig gemacht und bin losgefahren. Da ich schon in der Nähe war wollte ich noch einen Blick auf Neuschwanstein erhaschen. Mehr als das, ist bei so einem Menschenandrang auch nicht möglich.
Einen Zwischenstopp legte ich dann am Bodensee ein und bin dann zu meinem nächsten Stellplatz in die Schweiz gefahren. Nach Nesslau.
Da ich die falsche Adresse eingegeben hatte, bin ich zuerst einmal zu einem Bergrestaurant gefahren auf einer einspurigen Straße am Berghang hinauf, bis ich gemerkt hatte, dass ich falsch bin. Also bin ich das Ganze dann wieder hinunter gefahren.
Die 2. Nacht war dann schon etwas angenehmer als die Erste.
Alles in allem merke ich noch viel Anspannung und Unruhe in mir, das Reisen strengt mich noch sehr an und ich fühle mich ehr müde und erschöpft. Auch habe ich bereits gemerkt, dass mein Geist ehr noch nicht auf die Situation eingestellt ist, dass in ruhigen Momenten Zweifel und Sinnfragen hochkommen. Ich werde das beobachten. Mal sehen was die nächsten Tage bringen.
