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Sänk you for trävelling wiss…

Veröffentlicht: 07.12.2024

nein, nicht der Deutschen Bahn sondern mit COPA, der Panamesischen Fluggesellschaft, die als pünktlichste Fluggesellschaft Lateinamerikas ausgezeichnet wurde - wir gratulieren später. Denn das „danke“ bezieht sich bei COPA wie bei der DB wohl darauf, dass man trotz Allem dennoch mit ihnen reist.

Unpünktlichkeit konnte man der Fluggesellschaft, die an allen Ecken und Enden stolz darauf hinwies, Mitglied der Star Alliance (zusammen mit z.B. Lufthansa und United Airlines) zu sein, auch wirklich nicht vorwerfen – vieles Anderes dafür schon.

Es begann mit dem Online-Check-In, der fast unmöglich war aufgrund der fast nie verfügbaren Website, so dass es lange dauerte, bis irgendwann zumindest einer von uns die E-Tickets in die Wallet auf dem Handy bekam.

Am Flughafen fanden wir uns dann, wie auf dem Boarding Pass angezeigt, auf Terminal 1 ein – wo uns die Anzeige zu Terminal 2 schickte, den wir dann mit dem Shuttle Bus aufsuchten. Hier gab es aber keinerlei Möglichkeit, unser Gepäck aufzugeben – oder sonstwie Hilfe zu bekommen. Schließlich fingen wir mit einem anderen verzweifelten Paar eine Flugbegleiterin ab, die uns netterweise erklärte, dass COPA das mit der Anzeige des Terminals nie hinbekomme. Man müsse immer erst zu Terminal 1, da man nur dort das Gepäck aufgeben könne. Dann müsse man zum Terminal 2 zur Security. (Das Gate wurde auf den Monitoren übrigens noch zusätzlich falsch angezeigt…) Also zurück mit dem Shuttle Bus.

Das Aufgeben der Koffer gestaltete sich dann auch noch etwas schwieriger als Gedacht. Am Automaten wurde uns mitgeteilt, wir sollten uns an den Schalter wenden. Dort kamen wir nach laaanger Zeit an die Reihe, nachdem wir noch eine verzweifelte Dame vorließen, die sonst ihren Anschlussflug verpasst hätte.

Dem sehr freundlichen Angestellten, der uns dann bediente, wurde von einer Kollegin während er uns abfertigte unkommentiert der Stuhl geklaut. Pech gehabt – er sei ja noch jung und könne im Stehen weiterarbeiten, wie wir meinten – was er auch tun musste.

Dann wollten wir zurück zum Terminal 2 – wurden von dem jungen stehenden Mann aber korrekt belehrt, dass COPA hier wieder irrte. Terminal 1 sei doch richtig.

Da wir trotz allem noch Zeit herumzubringen hatten vorm Boarding, wollten wir noch etwas essen. Wir haben dann dreimal versucht, ein Wort auf der Speisekarte erklärt zu bekommen. Die Bedienung schloss sich allerdings der Strategie anderer Flughafen- und COPA-Mitarbeitenden an, alles noch einmal langsam auf Spanisch zu wiederholen, statt auf einem internationalen Flughafen auf Englisch zu antworten. Dann bekam Frau Waas das falsche Essen, dann das richtige, aber 3 Tage übers Verfalldatum und schlecht. Dann bekam sie eine Alternative (ein trockenes Croissant für 6 Dollar), jedoch wurde der Preis der ursprünglichen noch teureren Bestellung auf der Rechnung ausgewiesen, die uns gebracht wurde, während Frau Waas gerade anfing auch etwas zu essen. Die Rechnung wurde auf unseren Protest hin korrigiert. In der Zwischenzeit versuchte ein anderer Kellner Frau Waas das erst zu zwei Dritteln gegessene Essen abzuräumen/wegzunehmen. Die zog ihren Teller zu sich ran. Das entmutigte ihn nicht, und er setzte beherzt zu einem zweiten Versuch an, bevor Herr Ärmel ihn halb anschrie. Am Ende sah man noch die schmutzigen Finger der Bedienung, die uns das Wechselgeld statt in Dollar in Balboa wiedergab, weil man die außerhalb von Panama ja so gut nutzen kann.

Immerhin, ein Gutes hatte dies alles: Wenn man erst einmal im Flieger ist, freut man sich und Flugangst ist dann kaum noch bei irgendwem ein Thema.

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Antworten (1)

Edmundvor mehr als 1 Jahr
Ich bin noch nie geflogen, und dieser Bericht ermutigt mich, dabei zu bleiben.

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