farfromhome

Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!

Kanada - Tag 8 (2) - Das Mistwetter geht weiter in Whistler

Durch das Wetter gezwungen fuhren wir also zusammen mit Chris direkt von Squamish weiter nach Whistler. Dort suchten wir zunächst einmal unsere Air BnB Unterkunft, um erst mal unser Gepäck dort abzuladen. Gebucht hatten wir ein Privatzimmer in einem Haus in einer schönen Wohngegend von Whistler. Unsere Gastgeberin war nicht zu Hause, weswegen wir eine Notiz mit Infos an der Tür vorfanden. Das Auto im Parkhaus unterzubringen gestaltete sich als etwas kompliziert, letzten Endes haben wir es aber doch geschafft. Unser Zimmer war ziemlich gemütlich, ein eigenes Badezimmer hatten wir auch wieder, ziemlich gut. Am liebsten wäre ich jetzt einfach hier im warmen geblieben (in Whistler hatten wir sogar nur 5 Grad - und Regen natürlich) aber die Unterkunft hatten nur Luke und ich gebucht. Wir konnten Chris jetzt schlecht alleine draußen stehen lassen und so waren wir gezwungen, trotzdem in die Stadt zu laufen.

Also, wieder ab in das Sauwetter. Immerhin konnten wir in der Innenstadt von Whisler ein paar Pullis finden. Auch hier gab es eine Gondel, mit der ich wirklich sehr gerne gefahren ware aber - naja, ihr wisst schon. Der Tag heute bestand aus ziemlich viel "hätte, würde, könnte...". Das Wetter wurde nicht besser, meine Laune immer schlechter und so liefen wir planlos durch Whistler. Wir hätten uns eigentlich gerne irgendwo reingesetzt, um etwas zu trinken. Aber bei Preisen von 10 Dollar für ein Bier überlegt man sich das zweimal. Nachdem wir noch eine Weile in der Kälte umhergelaufen waren, fanden wir tatsächlich eine nettes Pub mit guter Musik und erschwinglichen Preisen. Der Tag schien gerettet! Das änderte sich allerdings wieder, als die Bedienung uns darauf hinwies, dass der Eintritt erst ab 18 war und sie unsere Ausweise kontrollieren wollen. Und wer hatte natürlich seinen Ausweis im Zimmer liegen lassen? Ja, ich. Wie unter 18 sehe ich zwar bei besten Willen nicht mehr aus, sie beharrte aber darauf, unsere Ausweise sehen zu müssen. Selbst, als ich versicherte, mir einfach nichts alkoholisches zu bestellen, bestand sie weiterhin auf die Ausweise. Am Ende mussten wir den Pub verlassen und ich hatte wirklich keine Lust, bei dem Wetter den ganzen Weg zurück zur Unterkunft und wieder hier her zu laufen. Außerdem wurde es langsam spät, wir waren schon seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen und wurden langsam müde.

Das Ende vom Lied war, dass wir Chris schlussendlich den ganzen Weg zurück nach Squamish gefahren haben. Es wäre irgendwie unnötig gewesen, wenn er sich hier für die Nacht ein Zimmer gesucht hätte, da wir heute ohnehin nichts mehr unternehmen würden. Die Laune war bei uns allen so ziemlich am Tiefpunkt. Wir lieferten Chris daheim ab, fuhren den ganzen Weg wieder zurück und gingen dort dann direkt schlafen.

Der heutige Tag war wirklich der ultimative Tiefpunkt. Das Wetter war einfach nur grausig und die weiteren Aussichten sahen auch nicht viel besser aus. Würde das Wetter so bleiben, würde unser weiterer Urlaub wortwörtlich ins Wasser fallen. Denn was sollten wir hier bei diesem Wetter nur unternehmen? Blieb nur noch die Hoffnung, dass der Wetterbericht sich irrte...morgen würde es weiter nach Clearwater gehen, eine Fahrt von 5,5 Stunden.

Unser Fazit von Whistler: für einen Ausflug (bei schönem Wetter!) sicher ganz nett, vor allem, wenn man mit der Gondel fahren kann, aber für einen längeren Aufenthalt definitiv zu teuer!

#kanada#whistler#regen#teuer#bc

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