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Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!
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Kanada Tag 11 (2) - Viel los am Maligne Lake

Maligne LakeSchnee auf dem Mary Schäffer LoopSchnee auf dem Mary Schäffer LoopMaligne LakeMaligne LakeMaligne LakeMaligne LakeMatschier Moose Lake TrailMoose LakeMoose LakeMoose LakeKanada Tag 11 (2) - Viel los am Maligne LakeKanada Tag 11 (2) - Viel los am Maligne LakeMaligne LakeMaligne LakeMaligne LakeMaligne Lake

Man sollte eigentlich meinen, dass der Maligne Lake in der Nähe des Maligne Canyon liegt. Allerdings trennen uns noch eine gute Stunde Fahrt! Aber allein die Fahrt dort hin ist landschaftlich wieder unheimlich aussichtsreich. Außerdem soll es hier oft Bären zu sehen geben, bisher aber keine Spur. Hier ist aber auch unheimlich viel Verkehr! Gefühlt wollen wohl alle zum Maligne Lake.

Nicht nur gefühlt, denn am Parkplatz angekommen müssen wir erst mal eine Weile nach einem suchen, die ersten paar Parkplätze am See sind nämlich restlos überfüllt. Das ernüchtert unsere Vorstellung einer schönen und ruhigen Wanderung erheblich. Auf dem letzten der Parkplatz finden wir dann doch noch ein Fleckchen, hier ist noch fast alles frei. Was uns direkt überrascht: hier oben liegt tatsächlich noch Schnee!

Wir hatten uns schon vorher entschieden, hier den 3 km langen Mary Schäffer Loop zu laufen. Genau die richtige Länge für eine kurze Wanderung, wenn man nicht den ganzen Tag Zeit hat. An einer Tafel, auf der alle Trail abgebildet waren, wurden wir auch direkt fündig und liefen zum Eingangspunkt des Trails. Im Wald lag auch noch einiges an Schnee. Kaum waren wir in den Wald eingetreten, wurde es schlagartig ruhig um uns. Man vergaß schnell den überfüllten Parkplatz, denn die meisten Leute hielten sich vermutlich unten am See auf. Wir waren hier vollkommen ungestört, endlich! Hier konnten wir jetzt auch die Bärenglocke, die wir auf Empfehlung unsrer Gastfamilie in Hinton gekauft hatten, zum Einsatz bringen. Bisher war das bei den ganzen Menschenmassen auf den Trails ja nicht nötig gewesen. Die Laune wurde schlagartig wieer besser und wir freuten uns riesig auf die Wanderung. Nach ein paar 100 Metern aber die Überraschung: der weitere Weg war mit Absperrband verschlossen. Etwas verwirrt wussten wir zunächst nicht, ob das nun bedeutete, dass der Trail gesperrt war, denn ein Schild oder ähnliches war nirgends zu sehen. Kein Hinweis, nur ein wenig Absperrband zwischen zwei Bäumen. Enttäuscht liefen wir die paar Meter dann wieder zurück zum Parkplatz und mussten uns wohl oder übel einen neuen Trail suchen.

Als Alternative kam der Moose Lake Trail in Frage, dieser war ungefähr genauso lang wie der ursprünglich gewählte Mary Schäffer Loop. Dazu mussten wir aber erst auf die andere Seite des Sees gelangen, also untem am See vorbei laufen. Dort hin, wo sich so ziemlich alle Touris aufhielten. Dementsprechend viel los war dort auch. Unglaublicherweise zog sich der Himmel auch gerade zu und es fing an zu schneien...im Juni! Der Schneefall hielt aber wirklich nicht lange an, dann war es auch schon wieder vorbei. Wir folgten den Schildern zum Trail, welcher bei weitem nicht so ruhig war, wie der erste. Diesen Trail wollten wohl alle laufen. Klar, er war kurz und lag auch direkt untem am See. Je weiter wird in den Wald kamen, desto besser verliefen sich die Massen. Die Bärenglocke war aber bald sehr stören und so packten wir sie wieder weg. Wir kamen uns damit irgendwie ein wenig dämlich vor auf einem so gut besuchten Trail. Der Weg war von dem tauenden Schnee eigentlich nur eine einzige Matschbahn und man musste unheimlich aufpassen, nicht auszurutschen. Wir machten große Augen, als wir unterwegs auf ein Paar trafen, die diesen Weg tatsächlich mit Kinderwagen auf sich nahmen. Verrückt!

Am Moose Lake angekommen wurde uns leider wieder bewusst, dass wir doch nicht die einzigen waren, die hier unterwegs waren. Eigentlich sollten hier, wie der Name ja schon sagt, mit Glück Elche zu sehen sein. Dass diese sich bei dem Gewusel aber nicht zeigen wollten, war mehr als verständlich. Der See an sich ist klein, aber sehr schön. Glasklar und mitten im Wald gelegen strahlt er irgendwie etwas mystisches aus.

Wir folgten dem Trail zurück zum Maligne Lake und nahmen dort noch etwas von unserem Proviant zu uns. Unsere Ernährung besteht hier Hauptsächlich aus Trockenfleisch und Müsliriegeln. Satt ging die Fahrt dann auch schon wieder weiter.

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