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Tag 10: Tempel und Wasser

Veröffentlicht: 19.07.2025

Heute morgen konnten wir es ruhig angehen lassen.  So war vor dem Frühstück noch Zeit für einen kurzen Spaziergang am Strand. Das Wasser war zwar ziemlich warm, aber der dunkle Strand   durch den Lava-Sand - lud nicht direkt zum Baden ein.

Um 9 Uhr trafen wir uns mit unserem neuen Reiseleiter Wayan, der uns die nächsten zwei Tage begleiten wird.

Er erklärte uns auch die Namensgebung auf Bali: die taditionelle balinesische Vornamen werden hauptsächlich nach der Geburtsreihenfolge vergeben. Der Erstgeborenen heißt Wayan, Putu oder Gede,  der Zweitgeborenen Made, Kadek oder Nengah, der Drittgeborenen Nyoman oder Komang und das vierte Kind Ketut. Fünftgeborene Kinder erhalten wieder den Namen Wayan. Dabei ist es egal, ob es sich um Jungen oder Mädchen handelt.

Unser erstes Ziel heute war das Buddhistisches Kloster Vihara Buddha.

Danach ging es weiter zu den heißen Schwefelquellen Air Panas. Dem Wasser werden heiligen heilende Kräfte nachgesagt.

Die eigentliche Quelle

Auf unserem Weg hoch ins Bratan-Massiv, dem zentralen Bergmassiv auf der Insel, stoppten wir an einem der GitGit-Wasserfälle. Vorbei an der hier üblichen Aneinanderreihung von Verkaufsständen liefen wir den kurzen Weg zu dem etwa 30m hohen Wasserfall.

Auf gut 1200m Höhe erreichten wir dann den Bratan See. Dort empfing uns Touristentrubel pur. Ziel all der vielen Leute war die Tempelanlage Pura Ulun Danu Bratan, ein sehr sehenswerter Tempel im Vulkansee. Der Tempel selber ist wirklich sehr schön, vieles drum herum aber für die viel (vor allem chinesischen) Touristen geschaffen.

Unsere Tour führte dann weiter in Richtung Süden. Unterwegs kamen wir auch an eknef balinesischen Beerdigungszeremonie vorbei   einer sogenannten Massenverbrennung. Hierbei werden zu einem bestimmten Zeitpunkt mehrere Tote gemeinsam verbrannt. Diese Zeremonie findet alle fünf Jahre statt.  Die Toten sind dann teilweise schon Jahre vorher gestorben und wurden beerdigt. Für die Zeremonie werden dann nur symbolisch ein paar Knochen verbrannt. Da dieses religiöse Ritual ist sehr teuer ist, tun sich hierbei dann mehrere Familien zusammen.


Mittagessen gab es in einem Restaurant in Tabanan - mit einer herrlichen Aussicht.
Danach fuhren wir weiter zum Meerestempel Tanah Lot. Auch hier wimmelte es von Touristen. Der Tempel selber liegt malerisch auf einer kleinen Insel vor der Küste.

Die Fahrt von dort nach Ubud, unserem heutigen Übernachtungsort dauerte gut 1,5h. Um dem Feierabendverkehr auf den größeren Straßen zu umgehen,  wichen wir teilweise auf klein(st)e Nebenstraßen aus. Allerdings bin ich mir nicht sicher,  ob das am Ende wirklich schneller ging.

Im Hotel gab es zu unserer Überraschung einen Gutschein für das Abendessen, den wir natürlich auch gern einlösen.

Ein wenig seltsam sind allerdings die Zimmertüren bzw. das Türschloss: von außen ein Vorhängeschlossund von innenein Holzriegel. Passt nicht so ganz zum restlichen Ambiente...

Türschloss von innen  -  ein Holzriegel 

Statistik:

Gefahren: 155 km
Gelaufen: 10,2 km
Übernachtung: Hotel Sakti Garden Ubud 
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