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Ein Google Reinfall

Veröffentlicht: 09.07.2023

Wir sind nun in Ha Long. Angenehme günstige Reise von 3 Std in einem 10 Plätze Van. Wir bezahlten umgerechnet CHF 20.- pro Person. Die einheimischen die zustiegen zahlten ca. CHF 12.- pro Person. Das ist gut so. Die Touristen verbilligen so die Billette für die Einheimischen und die Autos fahren nicht halb leer umher.

Van hatte Zeit um nach einem Restaurant zu googeln um ein Buffet mit Meeresfrüchten zu finden. Sie fand es. Mit dem Taxi 20 Minuten. ca. 15.- pro Fahrt.
Unterwegs fragt der Taxifahrer erstaunt über unsere Wahl, wieso wir so weit weg fahren nur um zu essen, weil unser Hotel doch im besten Gebiet der Restaurants sei und es mindestens ein paar Restaurants gäbe mit Meeresfrüchte Buffet..... Unser Restaurant sei in einem reinen Touristengebiet.
Na ja so weit bevor wir da waren.

Es stellte sich als sehr grosses Restaurant heraus, wo wir draussen warten mussten bis uns ein Platz mitten in einem der drei Säle bekamen. Mit 30.- CHF pro Person ein klarer Touristenpreis. Ca. 6x teurer als in den Restaurant bei unserem Hotel. OK, Wirtschaft unterstützen.

Es ist eine Art Bourguignon, also mitten im Tisch ein sehr grosser Topf mit Bouillon. Die Flammen sind so gross, dass man damit ca. 5 Töpfe erhitzen könnte. Muss wohl so sein, weil es in der Mitte des Saales etwas zieht aus allen Richtungen, und die Gas-Feuer nicht windgeschützt  sind, verblies es die Flammen immer wieder . Kamen unangenehm nahe zu uns. So kann der Topf nur mit grossen Flammen genug heiss werden. Dadurch mussten wir etwas an den Ecken des Tisches essen.

Als ich dann die Buffets besuchte, stellte ich fest, dass alles roh war. Also muss man wissen wie und wie lange man die Sachen ins Wasser tauchen muss. Leider waren fast alle Saucen fast leer. Mehrere Gerichte bestanden nur noch aus Resten und in der ganzen Stunde wo wir dort waren wurden sie nicht aufgefüllt.

Ich fand dann einen sehr guten Salat und Reisnudeln dazu. Ich leerte gleich die Schüssel. Auch diese Schüssel wurde nie wieder aufgefüllt bis wir gingen.

Van bereitete ein paar Scrimps und Muscheln zu die sehr gut waren. Aber die Reisnudeln seien verkocht sagte Van. Die Lösung: Van entdeckte einen Berg von fertig Nudeln aus dem Supermarkt auf einem Buffet Tisch. Normal so .-20 das Stück. Also die lagen dort, gestapelt in der Packung, wie im Supermarkt. Nun also kochten wir die Nudeln selber. 
Ich fand ein paar fertig gegrillte Sachen. Aber alle so zäh. Ich keine Lust hatte auf ein paar Sorten Kaugummi.

Umgesetzt in Schweizer Restaurants: Gib dem Gast eine Ravioli Büchse mit einem Öffner und ein Tisch-Herd mit Kochtopf. Der Rest soll er selber machen. ( == Fertig Nudeln aus dem Supermarkt - selbst kochen). Oder ein Hero Fertigrösti und ein Bratpfanne für den Herd am Tisch - soll der Gast selber schauen, dass seine Rösti was wird.

Die Orientierung von asiatischen Leuten ist etwas mangelhaft, auch von Taxifahrern. Gut dass wir in der Schweiz in der Schule Karten lesen  lernen. Es half dem Taxifahrer nicht, dass er mitten durch die Rave Party am Touristenstrand zu unserem Hotel fuhren. Wir brauchten da eine halbe Stunde im Stau. Vielleicht war es so weniger stressig zu arbeiten, oder er genoss einfach das Blabla mit Van. Laura schlief dabei ein.

Nun, heute werden wir wohl in einem der einheimischen Restaurants essen

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