Einmal-europa-und-zurück
Ab Anfang März geht die spannende Reise durch Europa los.

Florenz, Mazzanta, Pisa

Am 1. Juni ging es über die Autobahn nach Florenz. Fast 2,5h Stunden später, mit 2 kurzen Pipi Pausen( kostenlos und sauber) kamen wir auf den rausgesuchten Parkplatz an. Wir machten die Fahrräder ab und fuhren am Fluss entlang nach Florenz rein. Schon von weiten sahen wir die prächtigen Häuser. Da Chris hier schon vor ein paar Jahren war, wusste er zum Glück wo es ein bisschen lang ging. Zuerst ging es zur berühmten Brücke, die Ponte Vecchio. Das Bauwerk gilt als eine der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt. Googelt einfach mal, wirklich sehr interessant. Weiter ging es in die Uffizie Galerie. Hier waren viele Künstler die ihre selbstgemalten Bilder verkauften. Viele malten auch vor Ort. Hier gab es auch ein Museum, hier standen auch viele Menschen an. Hier gibt es wohl viele Gemälde von Michelangelo, Leonardo da Vinci und co zu bestaunen. Weiter ging es zur Piazza della signoria, einer der berühmtesten Plätze Italiens. Wunderschön anzusehen. Warum dieser Platz nun so berühmt ist, weiß ich auch nicht :D Dann kamen wir zur riesigen Kathedrale, Kathedrale Santa Maria der Fiore. Wunderschöne Steine die verarbeitet wurden. 1436 vom Papst eingeweiht. Hier passen 30.000 Menschen rein. Die viertgrößte Kirche Europas, mit 153m Länge und 90m breit. Die höchste Stelle beträgt 114m, bombastisch. 

Bei der Hitze hatten wir dann auch Hunger und Durst. Florenz ist nicht billigste Stadt und so bezahlten wir für 2 Paninis 12€... Gut, dass wir in keinem Restaurant waren :D Der Cappuccino für 4,50€ war das natürlich die Spitze. Die teuerste Stadt unserer Reise. 

Zurück mit Rad am Parkplatz angekommen war noch ein Österreicher gekommen, mit dem hat sich Chris auch eine Weile unterhalten. Ich war ganz schön kaputt und wollte den Abend nur noch meine Ruhe ;) 

Nächsten morgen fuhren wir nach Mazzanta in ein Camp, endlich duschen und Haare waschen. Leider war das Camp relativ groß, was uns nicht so gefiel. Jedoch haben wir gesehen, dass es hier weiße Strände gibt. Mit dem Rad sind wir ca. 30min gefahren und waren im Paradies. Weißer Strand, hellblaues Wasser und Sonne pur. Hier verbrachten wir den Mittag/Nachmittag. Zum Mittag gab es ein Eis und wir genossen diese Schönheit. Man muss dazu sagen, dass diese weißen Strände leider nicht der Natur geschuldet sind sondern den Abfällen der Industrie. 

Am 4. Juni fuhren wir nach Pisa auf einen gesicherten Parkplatz direkt für Wohnmobile. (12€ für die Nacht) Hier nahmen wir wieder die Räder und ab in die Stadt. Dort angekommen, war ich etwas enttäuscht, denn ich dachte der schiefe Turm wäre etwas größer. Aber trotzdem witzig zu sehen. Auch witzig, wie alle die gleiche Bewegung machten... Ein schöner gepflegter Bereich aber auch wie in überall in Italien in den großen Städten, stand das Militär. Für mich etwas beängstigend weil ich das noch nie gesehen habe. Nachdem wir die eine Seite des Flusses gesehen hatten, wollten wir eigentlich schon zurück als wir noch die lange Meile fanden auf der wir dann noch geschlendert sind. Also Pisa hat nicht nur einen schiefen Turm, sondern auch viele andere tolle Highlights. Wir aßen hier auch zum Mittag und tranken leckeren Vermentino. Was es hier nirgends gibt: Tiramisu ! 



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