52 weeks
vakantio.de/einisch-randam

Mobile, Greyton Beach und Manatee Statepark

4.3. Wir packen unsere sieben Sachen und verabschieden uns von Eric. Er ist uns schon zum zweiten Mal ans Herz gewachsen und es fällt uns schwer abzureisen. Die eine oder andere Träne fliesst da schon. Ein Stopp im Sculpture Park muss noch drin liegen bevor wir ins Jazzmuseum gehen. Der kostenlose Parkrundgang ist zu empfehlen. Das Jazzmuseum ist auch interessant, dürfte aber etwas mehr über die Enstehungsgeschichte enthalten. Zurück auf der Strasse fahren wir nach Mobile zum Battleship Park. Dort liegen die USS Alabama (Zerstörer) und die USS Drum (U-Boot) vor Anker die man beide betreten und anschauen kann. Eine wirklich tolle Tour wobei man die Lebensumstände der Marinesoldaten des zweiten Weltkriegs gut nachempfinden kann. Die diversen Panzer und Flugzeuge die die Sammlung vervollständigen beeindrucken ebenfalls. Danach fahren wir nach Pensacola Beach und geniessen den Sonnenuntergang auf der Terrasse eines der vielen Restaurants, wir fühlen uns wie in der Karibik! Das Finden eines Campingplatzes ist dann doch eher mühsam, wir müssen die Küste schlussendlich verlassen und finden auf einem KOA Unterschlupf. Auch dort will man uns zu Beginn nicht haben bis wir bis wir auf dem Platz die Managerin bar bezahlen. Wir erfahren später dass Leute mit Zelt in Florida nicht so gerne gesehen sind. Lieber haben sie die riesigen RV Vehicles, da weiss man, dass die Kundschaft Geld und somit Anstand hat… Die Preise für einen Zeltplatz von bis zu 78 USD die sie teilweise verlangen, sind abschreckend genug.


5.3. Wir gönnen nun ein Morgenkaffee an einem der vielen Coffeetrucks. Die Amis mögen eben auch guten Kaffee aus der Maschine, nicht die Filterplörre die sie normalerweise in den Diners servieren.Danach fahren wir an die Küste wo wir uns ein Mittagsbier genehmigen. 20 Dollar sind ordentlich viel Geld, die USA sind zu einer Hochpreisnation verkommen. Die Strände hier sind wunderschön mit weissem Sand, und trotz der vielen Touristen dank Springbreak, einladend und nicht überlaufen. In einem riesigen Beachstore kaufen wir uns ein Beachtennis Set das wir hoffentlich ab jetzt öfter spielen können.Zwecks Übernachtung versuchen wir unser Glück auf dem Greyton Beach Campground, einem Statepark wo die Preise noch angemessen sind. Es wäre eigentlich alles voll, doch der Angestellte hat Erbarmen mit uns (können nicht telefonieren) und gibt uns den Reserveplatz für zwei Nächte! Der Spot ist perfekt am See gelegen und macht uns glücklich! Wir fahren noch ins Nachbardorf um Wifi zu finden bevor wir nach Greyton zurückkehren. Floridianer lieben anscheinend Pickles (saure Gurken), die „Bread and Butter“ Version (lustigerweise mit Kurkuma und ohne Brot und Butter) in der lokalen Brewery schmeckt uns am besten.


6.3. Wir mieten uns Velos und fahren die Velowege an der Küste ab. Ein Partie Beachtennis gibt`s bei ordentlichem Wind, aber wir schlagen uns tapfer ;) Schlussendlich sind es wohl zirka 20km die wir mit den Bikes zurücklegen. Unterwegs treffen wir auf ultraposhe Touristenorte die ganz in weiss mit viel Glamour daherkommen, eine wahrhaft reiche Gegend! Die Red Bar in Greyton die uns empfohlen wird lassen wir wegen Grossandrangs aus und gehen nebenan eins trinken.


7.3. Kaffee trinken wir heute im Beachy Bean das uns schon gestern beherbergt hat. Eine längere Fahrt steht uns bevor. Das Wetter ist soso lala und wir entschliessen uns bis zum Manatee Statepark zu fahren. Dieser hat sogar Platz für uns! Leider verbringen wir die Zeit mit dem weiteren Planen unserer Reise und wir kommen erst ganz am Tagesende dazu etwas die Schönheit des Parks zu würdigen. Es hat viele Geier und Eichhörnchen doch wir sehen leider keine Manatees (Seekühe)…
Kommentare

Reiseberichte, die Dich auch interessieren könnten: