52 weeks
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8.5. Das Taxi um uns an den Flughafen zu bringen wartet pünktlich vor dem Haus. Wir sagen Baptiste Tschüss und fahren los. Am Flughafen wird unser Handgepäck diesmal nicht gewogen und wir müssen nichts extra bezahlen. Bora Bora (eigentlich Vavau) ist schon von oben eine Augenweide. Das Schweizer Pärchen macht für uns die Luftfotos das wir auf der falschen Seite im Flugzeug sitzen um beim Landeanflug die Insel gut im Blick zu haben. Das Fährschiff bringt uns auf die Hauptinsel nach Vaitapu wo wir von einem Taxi zu unserem Homestay am Matira Beach gebracht werden. Da heute Sonntag ist müssen wir uns mit Einkaufen etwas beeilen, doch wir finden alles was wir für die nächsten zwei Tage brauchen um ohne Küche unsere Mahlzeiten zuzubereiten. Die Besitzerin lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn hier und vermietet 4 Zimmer. Sie leben in einem Raum mit Küche und Bett und benutzen dieselben Nassräume wie alle anderen. Wir dürfen die Velos vor dem Haus benutzen um schnorcheln zu gehen. Wir müssen etwas schwimmen, da das Hotel wo wir ins Wasser wollen geschlossen und eingezäunt ist. Doch die 500m lohnen sich! Das Riff ist sehr abwechslungsreich und farbig. Vor allem die vielen verschiedenfarbigen Muscheln sind eine Augenweide! Kurz vor der Rückkehr zum Ufer treffen wir zwei Schildkröten und einen Adlerrochen der uns eine ganze Zeit umrundet. Zurück im Haus machen wir uns fertig um mit Rahel und Michi, den Schweizern die wir im Flieger und auf der Fähre getroffen haben, den Sonnenuntergang zu sehen. Wir bringen Bier mit das aber am Strand nicht erlaubt ist. Somit trinken wir es vor dem Restaurant fertig wo wir uns eine Pizza gönnen wollen. Der Abend ist kurzweilig und wir erzählen uns viel von unseren Abenteuern.

9.5. Wir stehen früh auf und fahren im Halbdunkeln in die Haupstadt um von dort aus den Wanderweg auf den Inselgipfel zu nehmen. Die Wanderung selber ist sehr anspruchsvoll und glatt und führt uns mit vielen Seilpassagen zum Aussichtspunkt. Den Rückweg schaffen wir in der gleichen Zeit, was immer für ein schwieriges Terrain spricht. Die Velofahrt zurück ist heiss und mit dem Verkehr muss man aufpassen. Meine Kette fällt schon zu 10. Mal heraus, was etwas mühsam ist.

Wir sind ziemlich kaputt und unternehmen heute nichts mehr. Den selbstgepressten Fruchtsaft den wir von der Hausherrin probieren dürfen ist sehr lecker!

10.5. Wir packen und dürfen unsere grossen Säcke beim Air BnB lassen. Der Einkauf für die Tage auf dem Motu erledigen wir im nahegelegenen Supermarkt. Die Zeit bis wir abgeholt werden verbringen wir am Public Beach und sehen noch ein paar Stingrays die sich nahe an den Strand wagen. Das Taxi fährt gegen Norden bis ans Pier wo wir von Tihoti mit dem Boot abgeholt werden. Er lässt Amelia unterwegs Fischen, leider beisst keiner an. Der Camping ist sehr rudimentär eingerichtet, hat jedoch alles was man braucht. Wir lesen noch ein wenig, kochen uns Abendessen in der Freiluftkücke und gehen früh schlafen.

11.5. Heute ist Tauchen angesagt! Tihoti bringt uns zum Tauchschff das wegen der Wassertiefe nicht bis ans Motu heranfahren kann. Auf den zwei Tauchgängen am Morgen sehen wir eine riesige Gruppe Eaglerays und ca. 35 Riffhaie im Schwarm. Sehr eindrücklich! Das wir zum Mittagessen zurück auf den Camping gehen, müssen wir diesmal schwimmen! Tihoti ist nicht da um uns abzuholen. Die Mittagspause ist nur 45 Minuten lang und wir warten im brusthohen Wasser auf das Tauchboot. Beim Nachmittagstauchgang sehen wir kurz einen Manta Ray, der an der Cleaning Station vorbeischwimmt. Beim Sprung vom Boot um zurück auf die Insel zum schwimmen lande ich auf einem Stück Koralle, das sich mir in den Fuss bohrt. Ameli verarztet mich fachgerecht, doch laufen geht gerade nicht mehr so gut. Es schüttet ziemlich am frühen Abend und wir lassen den Abend ruhig zu Ende gehen.

12.5. Heute gibt es Frühstück à la Tahia! Unglaublich vielseitig, kalorienreich und lecker! Danach bringt uns Dhoti zur incoming Tide und wir lassen uns durch die Korallen in die Bucht spülen! Auf die eine Art richtig toll, andererseits auch sehr unberechenbar wenn Tihoti plötzlich anhalten will und Mann nichts zum festhalten findet. Ganz ungefährlich ist es auch nicht… Dhoti holt unsere Schuhe und wir schnorcheln zurück zum Camping. Danach steht Palmenflechten auf dem Programm. Wir basteln unsere Teller und Kopfschmuck. Tihoti erzählt uns vieles über Kultur und der Geschichte Polynesiens danach backen wir einheimischen Leckereien und helfen beim Kokosrapslen was Dhoti mit Musik untermalt und wir mitsingen können. Nach dem Fotografieren des Sonnenuntergangs gibt es Abendessen das Tahia ganz ohne Fleisch und Fisch gemacht hat. Köstlich!

13.5. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Tihoti, Tahia und dem Motu und wir tuckern mit dem Boot zurück ans „Festland“ ein Taxi bringt uns zum Royal Bora Bora wo wir einen Wilkommensdrink geniessen und in der Lounge auf die Freigabe unseres Zimmers warten. Die Anlage ist wirklich schön und noch so bezahlbar. Ein bisschen Luxus auf Bora gönnen wir und am Ende doch.

Leider ist die Show die wir besuchen möchten schon ausgebucht und wir Essen unsere Reste die wir noch vom Camping haben, da auf unserer nächsten Insel Frühstück und Abendessen inklusive ist.

Den Abend lassen wir mit ein paar Partien Billard ausklingen.

14.5. Das Frühstück ist grossartig und wir überessen uns masslos. Wir geniessen das Hotel und unternehmen heute gar nichts.

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