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Tag 7 - Da Nang frohe Weihnachten und ein Chaos am Flughafen

Veröffentlicht: 24.12.2024


Giáng sinh vui vẻ! Frohe Weihnachten!

Heute nach einer ganzen Woche auf Reisen hieß es Abschied nehmen von Hoi An – meiner kleinen Laternenstadt. Mit gepacktem Koffer winkte ich der Stadt ein wehmütiges „Auf Wiedersehen“ zu, stieg in ein Grab-Taxi und machte mich auf den Weg nach Da Nang. Mein Tag begann mit einer Mission: Meinen Flug retten.

Da mein ursprünglicher Flug gecancelt wurde, wurde ich auf einen Flieger erst um 22:00 Uhr umgebucht, aber das wäre viel zu spät für ein entspanntes Einchecken im Hotel in Ho Chi Minh City gewesen. Also ab zum Schalter meiner Fluggesellschaft, um mein charmantes Lächeln und die Kunst des Verhandelns auszupacken. Es hat geklappt! Man hat mich auf den Flug um 17:20 Uhr umgebucht. Alles paletti – dachte ich zumindest...

Mit dem neu gewonnenen Vormittag wollte ich Da Nang erkunden. Leider hatte das Wetter andere Pläne. Wolken, Regen und eine trübe Stimmung machten Outdoor-Aktivitäten unattraktiv. Also entschied ich mich für einen Besuch im 3D-Museum Art in Paradise, wo man sich in die Kunstwerke einfügen und spektakuläre Fotos machen kann.

Es war wirklich beeindruckend – Löwen, Dinosaurier, Minions – und natürlich musste Ursula, mein Einhorn, überall mitmischen. Besonders mit den Minions hat sie sich blendend verstanden. Die kleinen Gelben sind wohl ihre neue Lieblingscrew. Dann fand sie auch noch eine andere Einhorn-Kollegin und war völlig aus dem Häuschen. Für mich war es allerdings weniger spaßig, da ich ständig  Leute bitten musste, Fotos von mir zu machen. Alleine posieren ist eben so eine Sache...

Nach diesem Abenteuer gönnte ich mir noch einen Frappuccino bei Starbucks, bevor es wieder zum Flughafen ging. Alles schien perfekt – bis der Flugdrama-Marathon losging.

Mein Flieger sollte um 17:20 Uhr starten. Doch dann die erste Ansage: Verschoben auf 17:45 Uhr. Na gut, ein bisschen Verspätung ist ja noch verkraftbar. Dann wurde auf 18:15 Uhr verschoben, und ich ahnte langsam, dass das nicht gut endet. Endgültig wurde der Start auf 19:00 Uhr gesetzt, und ich überlegte, ob ich mein Leben vielleicht einfach auf einem Flughafen verbringen sollte.

Das Boarding begann schließlich um 18:40 Uhr, aber in die Luft ging es erst um 19:55 Uhr. Während ich geduldig wartete, hatte Ursula übrigens einen Film-Marathon in meinem Rucksack sie wollte unbedingt die Minions amschauen. Sie hat keine Ahnung, wie nervig das Ganze für mich war.

In Ho Chi Minh City angekommen, war dann plötzlich alles wie im Weihnachtsmärchen: Mein Koffer kam ausnahmsweise als einer der ersten auf dem Gepäckband! Das Wetter angenehm warm. Ein kleines Wunder am Heiligabend. Mein Freund Murray, der in der Stadt wohnt, holte mich ab und begleitete mich sicher zu meinem Hotel. Doch damit war der Abend noch nicht vorbei: Wir gönnten uns noch eine wohltuende Schüssel Nudelsuppe – schließlich ist das der perfekte Abschluss für einen turbulenten Tag.

Zurück im Hotel rief ich noch kurz meine Familie an, um ihnen Frohe Weihnachten zu wünschen. Danach gab es Weihnachts-TV im Bett, und Ursula und ich fielen schließlich erschöpft ins Kissen. Morgen wartet eine neue Stadt darauf, entdeckt zu werden – hoffentlich mit viel Action und  weniger Drama!

Fröhliche Weihnachten und bis morgen!

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