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Tag 9 – 🚐 Kilometer, Kiespisten & Großstadt-Schock – Unser Weg nach Fort St. John 🇨🇦

Veröffentlicht: 02.10.2025

Fahrt
Alaska Highway → Fort St. John
Alaska Highway
Attraktion
Wasserfall-Aussichtspunkt
British Columbia / Alberta, Kanada
Attraktion
Aussichtsplattform mit Blick auf einen Staudamm
Fort St. John, Kanada
Sehenswert
Fort St. John Visitor Centre
Fort St. John, Kanada
Unterkunft
alter Abschnitt des Alaska Highway
Frei­camping · Fort St. John

Heute war einer dieser Tage, die man wohl am besten unter „mehr Weg als Ziel“ abspeichert. 😅 Wir sind früh aufgestanden, haben den Camper startklar gemacht und sind losgefahren – voller Vorfreude auf neue Abenteuer.

Tja… und dann kam erstmal: Wald. Viel Wald. Und dann… abgebrannter Wald. 🌲🔥

Links und rechts der Straße erstreckten sich kilometerlange Gebiete, die in den Waldbränden von 2023 und 2025 zerstört wurden. Ein ziemlich trauriger Anblick – keine Postkartenlandschaften, keine spektakulären Ausblicke. Nur verbrannte Bäume und graue Stämme so weit das Auge reicht. Da hieß es: Kopf runter, Musik an und Kilometer schrubben. 📻

Irgendwann dachten wir: „Komm, ein kleines Abenteuer muss heute schon noch sein!“ Also bogen wir auf eine 17 km lange Gravelroad ab – ein echtes Rüttel- und Schüttelvergnügen. 🚜

Unser Ziel: ein Aussichtspunkt auf einen Wasserfall. Und was sollen wir sagen… der Wasserfall war da. Irgendwo. Und er war… na ja… sagen wir: Wasser war vorhanden. 😅

Nach dieser „Wasserfall light“-Erfahrung ging’s wieder 17 km zurück auf den Highway. Immerhin hatten wir damit unser Abenteuer-Tagessoll erfüllt. ✅

Auf dem Weg nach Fort St. John machten wir noch einen kleinen Abstecher zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf einen Staudamm. Und dabei bekamen wir ganz besonderen Besuch: Ein Hirsch lief ein Stück mit uns mit! 🦌

(Wir glauben ja, er wollte einfach nur schauen, ob es bei uns was zu futtern gibt.)

Dann fuhren wir weiter – und plötzlich waren wir mitten in Fort St. John. Und wow… was für ein Kulturschock! 😳

So viele Lichter, Düfte, Autos und Straßen auf einmal – nach Tagen in der Wildnis fühlte es sich an, als wären wir plötzlich in einer Metropole gelandet. Dabei ist die Stadt eigentlich gar nicht groß. Unser Gehirn brauchte trotzdem erstmal eine kurze Ladezeit. 🧠💫

Nach einem kurzen Besuch im Visitor Centre und vorbei an einer Erdölraffinerie suchten wir dann unseren Schlafplatz für die Nacht – und wurden auf einem alten Abschnitt des Alaska Highway fündig. 🏕️

Der Rest des Abends lief nach bewährtem Vanlife-Rezept: Abendessen aufwärmen, gemütlich essen, ein bisschen quatschen und dann ab ins Bettchen. 😴

Vielleicht war der heutige Tag nicht der spektakulärste unserer Reise – aber hey, auch solche Tage gehören dazu. Und wer weiß, was uns morgen wieder alles erwartet. Kanada überrascht uns schließlich immer dann am meisten, wenn wir es am wenigsten erwarten.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • verbrannte Waldgebiete entlang der Strecke
  • Abstecher auf eine 17 km lange Gravelroad
  • Aussichtspunkt auf einen Wasserfall
  • Blick auf einen Staudamm
  • Fort St. John als überraschender Großstadt-Schock
CamperMusik
RoadtripNaturTransitStadt
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