Wenn der Wecker um 05:00 Uhr klingelt, stellt sich die Frage: Bin ich ein Held oder einfach nur verrückt? Doch für Ursula, mein muffliges Einhorn, war die Antwort klar: Muffelhorn-Modus aktiviert. Mit einer Mischung aus Müdigkeit und Vorfreude schleppten wir uns durch die letzten Minuten im Hotelzimmer, um dann um 05:45 ins Taxi zu steigen.
Um 06:30 waren wir am Flughafen und erlebten eine Überraschung: Keine Verspätung! Bamboo Airways war pünktlich – vielleicht lag's an der frühen Uhrzeit oder daran, dass ich nicht mit meiner bisherigen Pech-Airline Vietjet geflogen bin. Wer weiß. Um 09:15 landeten wir dann auf Phu Quoc, Vietnams Inselparadies. Doch wie es immer so ist: Zu früh für den Check-in im Hotel. Also Koffer deponieren und auf in Richtung Abenteuer!
Und dann passierte es. Urlaub. Richtig echter Urlaub. Sobald meine Füße den Sand berührten und ich das türkisfarbene Meer sah, wusste ich, dass ich angekommen war. Die Städte waren beeindruckend, keine Frage, aber nichts geht über den Geruch von Salz in der Luft, die Wärme der Sonne und das Gefühl, einfach am Meer zu sein. Ursula baute sich währenddessen eine Sandhöhle, die sie stolz als ihr "Einhorn-Resort" bezeichnete, und genoss den Schatten.
Der Rest des Tages war ein Traum. Planschen im warmen Meer, Sandburgen, die am Ende eher abstrakte Kunstwerke wurden, und pures Nichtstun. Den Abschluss krönte ein Abendessen direkt am Strand, begleitet von Livemusik und dem Rauschen der Wellen. Ursula hat sogar kurz getanzt – auch wenn das Einhorn-typische Stampfen für einige irritierte Blicke sorgte.
Am Ende fielen wir frisch geduscht müde und zufrieden ins Bett. Ich bin gespannt, was Phu Quoc morgen für uns bereithält, aber eines weiß ich jetzt schon: Der Urlaub ist offiziell gestartet!
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