Ein-Pakt-mit-dem-Teufel

Vier Mädels in Weimar!

1.0 Weimarhaus und Goethebrunnen

Hallo aus Weimar.

Nach vier Stunden Busfahrt sind wir endlich in unserem Hostel angekommen. Nachdem wir unsere Zimmerschlüssel bekommen haben, sind wir auf unser Zimmer gegangen. Das Bettenbeziehen machte uns sehr viel Spaß, da die Laken anscheinend etwas zu klein für unsere Matratzen waren und sie es uns somit schwer gemacht haben, die Betten zu beziehen. Um 15.00 Uhr ging es zum Weimarhaus. In Zehnergruppen aufgeteilt, besichtigten wir die Räume. Schon im ersten Zimmer haben wir uns erschrocken, da die Animationen sehr gut gemacht waren. Wer das Dungeon kennt, kann sich daran erinnert fühlen. Nach dieser kurzen Tour über Weimars Geschichte, begaben wir uns auf eigene Expedition, um uns einen Eindruck über die Stadt zu verschaffen. Zunächst haben wir uns auf die Suche nach dem Goethebrunnen gemacht. Es  dauerte etwas länger bis wir den Goethebrunnen gefunden hatten, da es hier eindeutig zu viele gibt. An unserem Ziel angekommen, waren wir ein wenig enttäuscht, weil es dort keinen großen Zulauf gab. Insgesamt gab es zwar viele Touristenattraktionen, wie Cafés, Restaurants und Gästehäuser im Umkreis des Platzes, aber viele Menschen waren es trotzdem nicht. Früher fungierte der Brunnen als Wasserspender, während heute ein Schild anzeigt, dass es sich nicht mehr um Trinkwasser handelt. Hinter dem Brunnen befanden sich mehrere Bänke, die heute jedoch kaum belegt waren. Einen Markt, so wie es die Geschichte vermuten lässt, haben wir nicht entdeckt. Lediglich einen einzelnen, verloren wirkenden Rostbratwurst-Stand. Ein Grund für diese Leere könnte sein, dass die sozialen Netzwerke uns so beeinflussen. Früher nutzte man den Marktplatz um den Goethebrunnen als Treffpunkt um sich mit anderen auszutauschen und Handel zu betreiben. Wohingegen heute Netzwerke wie WhatsApp und co. diesen sozialen Raum der Kommunikation fast vollständig einnehmen. Unseren verschollen Markt fanden wir zwischen dem Rathaus und dem Cranachhaus. Dort gibt es, von Kleidung über Accessoires bis hin zu Obst, alles was das Herz begehrt zu niedrigen Preisen. Der neue Markt befindet sich in der Nähe des Rathauses und ist somit zentral gelegen. Der soziale Raum des Goethebrunnens ist in Richtung Norden gewandert, da dort die zentralen Anlaufpunkte für die Menschen heute liegen, anstatt wie früher in der Nähe des Brunnens. 

Wir melden uns wieder, nachdem wir das römische Haus besucht haben.

Bis gleich!



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