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Lønstrup

Veröffentlicht: 18.07.2025

Am Samstag fuhren wir weiter nach Lønstrup. Die Fahrt hätte eigentlich nur viereinhalb Stunden dauern sollen, aber in den letzten fünf Minuten bekamen wir einen Platten! Papa ist über einen Stein gefahren- das hatte den Platten verursacht. Wir mussten dann erstmal den Pannendienst anrufen, der uns ca. eine Stunde später erreichte. Das Auto wurde abgeschleppt und wir sassen vorne beim Fahrer. In der Garage bekamen wir einen Ersatzreifen, den wir am Montag gegen einen richtigen austauschten. Zwei Stunden später als ursprünglich vorgesehen, kamen wir an unserem Ziel an.

Unser Haus steht zwischen anderen Sommerhäusern mit wundervollem Ausblick. Es hat drei Schlafzimmer und einen idyllischen Garten, der ums ganze Haus herum wächst. Sogar eine Garage und ein kleines Kinderzimmer in einem Nebengebäude sind vorhanden. Wenn man das Meer von näherem betrachten oder sogar baden möchte, kann man das sehr gut an der Küste tun. Hier gibt es hauptsächlich Kies- und Sandstrände. Als ich einmal mit dem Hund dort spazieren gegangen bin, habe ich sogar zwei Robben gesehen! Das war eine tolle Erfahrung!

Hier in Lønstrup kann man viele Dinge anschauen und entdecken. Wir besuchten einen Leuchtturm, der auf der grössten Sanddüne Dänemarks (Rubjerg Knude) steht. An diesem Tag war es ziemlich warm und man konnte nicht direkt mit dem Auto dorthin fahren, deshalb mussten wir ein grosses Stück zum Leuchtturm wandern. Durch den heissen Sand zu stapfen war sehr anstrengend! Trotzdem hat es sich gelohnt, denn die Aussicht war atemberaubend schön. Am Abend waren wir alle sehr erschöpft und müde.

Am Mittwoch wollten wir in ein Ozeanarium. Es leben dort artenreiche Fische und sogar kleine Haie! Zusätzlich kann man dort drei Walskelette begutachten. Das grösste gehört einem Finnwal. Ausserdem sammelten wir Stempel an verschiedenen Stationen mit einem Pass. Das Highlight von diesem Ausflug waren für mich die beiden Fütterungen von den Fischen und den Robben. Bei der Fischfütterung schwamm ein Taucher im Fischbecken herum und war umringt von den Fischen. Zum Mittagessen assen wir Pommes. Wir hätten eh nichts anderes essen können, weil alles immer mit Fisch oder Fleisch war. Das ist nicht nur dort so; überall gibt es fast keine vegetarischen Gerichte, was es für uns schwierig macht, weil wir alle (ausser Papa) Vegetarierinnen sind.

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Skagen. Dort fliessen die Nord- und Ostsee an einer Landzunge zusammen. Mit dem ‚Sandwurm‘ genannten Traktor mit Anhänger wurden wir vom Parkplatz zum Meer gebracht, wo wir zu Fuss bis zur Landzunge gingen. Die Strandfläche wurde immer dünner (auf der einen Seite war die Nordsee, auf der anderen die Ostsee) bis die Meere aufeinander trafen. Es sah lustig aus, als die Wellen von zwei unterschiedlichen Richtungen gegeneinander stiessen. Das Wasser war so flach, dass wir weit ins Meer hineinlaufen konnten.

Morgen werden wir uns von Lønstrup verabschieden. Unsere nächste Station ist Asnæs auf der Insel Seeland. Mit einer Fähre werden wir dort hingelangen. Wir freuen uns schon.

(von Matilda)

Antworten (2)

Mika
Richtig schöne Aussicht viel Spass noch.

Toller Bericht, Matilda 💪🏻 Euch Vegetarierinnen wünsche ich, auch wenn es um Norden schwierig ist, viele schmackhafte Gerichte.

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