Auch heute weckt uns die Sonne und wir verlassen gegen 9 Uhr unseren Campingplatz. Wir schauen kurz beim Außenpunkt des Waterton National Park vorbei, dort sind Büffel zu sehen. Noch sind diese eingesperrt, es wird hier versucht eine neue Herde zu bilden Es sind 6 Tiere vorhanden und 2 Kälber. Wir beobachten eine Weile und ziehen dann weiter. In der nächsten Stadt versorgen wir uns mit Benzin, Gas, Lebensmittel und Alkohol. Eine weitere halbe Stunde später erreichen wir Frank. Ein kleiner Ort den am 29. April 1903 ein schreckliches Unglück ereignete. Ein gewaltiger Bergsturz vom Turtle Mountain ging nieder und begrub die junge Bergbausiedlung Frank unter fast 100 MioTonnen Gestein. Mehr als 70 Menschen starben. Noch heute sehen wir die Trümmer des Rutsches. Überalle liegen große Steine und Brocken herum. Wir laufen eine kleine Runde, sehen uns die Schautafeln an. Wir erfahren, dass die Ursachen eine unstabile geologische Struktur in Verbindung mit Wasser und Bergbauminen sind. Aus Zeitgründen besuchen wir das Museum nicht, aber wir sind beeindruckt von den Kräften, die hier gewirkt haben müssen.
Nun führt unser Weg durch den Crownest Pass und wir verlassen Alberta und sind nun wieder in British Columbia. Wir durchqueren die Rocky Mountains und werden vor Tieren wie Rehen, Hirschen, Elchen und Bergschafen gewarnt, welche wir jedoch nicht sehen. Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir Fort Steele. Dort ist die Fort Steele Heritage Town. Eine historische Stadt in der 60 Gebäude aus dem Jahr 1890 restauriert bzw. rekonstruiert wurde. Wir sind spät dran und erkundigen uns nach dem Eintritt in die Western Stadt. Man erklärt uns, dass die historischen Läden bereits geschlossen haben und die Stadt noch eine Stunde geöffnet hat. Das reicht uns und wir schlendern über die Holzwege, entlang der alten Häuser. Wir sehen Theater, Museum, Kirche, Shops, Bäckerei, Restaurant u.v.m. Wir können wieder Gold waschen und die Kinder sind gleich dabei mit den Schüsseln Gold zu sieben. Wir werden schnell fündig und der Goldgräber verrät uns einige Geheimnisse des Goldgrabens. Um 16 Uhr verlassen wir das Gelände, glücklich die Gebäude und geschichtlichen Aspekte gesehen und fast $100 gespart zu haben. Der Campingplatz ist gleich nebenan. Heute gibt es einen Pool und wir gehen bei 30°C baden. Die Kids plantschen ausgiebig. Abends gibt es selbstgemachte Pizza.
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